Die Mieten im Kreis sind 2015 stark angestiegen

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Kreis Düren. Die Mieten im Kreis Düren sind wegen der angespannten Wohnungssituation in Aachen und Köln gestiegen. Das ist das Ergebnis des Wohnungsmarktreports der LEG Immobilien AG NRW.

Zwischen April 2015 und März 2016 verteuerten sich die Mietangebote im Kreis Düren um fünf Prozent. Ein Jahr zuvor lag die Teuerung noch bei 1,8 Prozent. 5,85 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter und Monat wurden im Schnitt bei Abschluss eines neuen Mietvertrags für eine Wohnung fällig. Wohnungen der günstigen Preisklasse verteuerten sich um 4,4 Prozent auf 4,50 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmieten für hochwertige Wohnungen in guten Lagen legten um 2,4 Prozent auf 8,43 Euro pro Quadratmeter zu.

2600 Angebote ausgewertet

Unter den zwölf größten Städten Nordrhein-Westfalens verzeichneten Aachen und Köln den höchsten Anstieg. Die angespannte Wohnungssituation dort strahlte auf den Kreis Düren aus und führte hier zu steigenden Mieten. Im Kreis Düren wurden im Untersuchungszeitraum mehr als 2600 Mietangebote erfasst und ausgewertet. Der Anteil, der für die Warmmiete ausgeben wurde, lag im Kreis Düren mit 17,3 Prozent unter dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt (18,2 Prozent). Am höchsten war die Wohnkostenbelastung mit mehr als 21 Prozent in der Innenstadt und im Osten von Düren.

Hohe Bauquote

Die geringsten Belastungen hatten im Kreis Düren die Haushalte in Titz, in der Stadt Jülich sowie in Merzenich und Langerwehe, wo nicht einmal 16 Prozent der monatlichen Kaufkraft für die Warmmiete aufgebracht werden mussten. Mit 5,4 neu gebauten Wohnungen pro 1000 Bestandswohnungen war die Bauqote im Kreis Düren 2014 höher als in den meisten anderen Kreisen. Ein Großteil hiervon dürfte auf Ein- und Zweifamilienhäuser entfallen sein, die den Wohnungsbestand mit einem Anteil von 64,2 Prozent dominieren. Das gesamte Standortporträt des Kreises Düren steht unter www.leg.ag/Wohnungsmarktreport als Download zur Verfügung.

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