Jülich - Die längste Nacht der Live Musik steigt am 5. März

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Die längste Nacht der Live Musik steigt am 5. März

Von: ptj
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Freuen sich auf das Gastronomiefestival: Adam Ruta (v.l.) von der „Gastro Event GmbH“ in Moormerland, Dezernentin Katarina Esser und Bürgermeister Axel Fuchs, der „keine Schwellenangst kennt“. Foto: Jagodzinska

Jülich. Einem erfolgreichen niederländischen Vorbild folgend lockt am Samstag, 5. März „Jülich Live“, die „erste Nacht der Musikbands in Jülich“. So drückte es Adam Ruta, Geschäftsführer der veranstaltenden „Gastro Event Gmbh“ mit Sitz in Moormerland aus.

„Gastronomie und Live-Musik gehören zusammen“, da sind sich Ruta, Dezernentin Katarina Esser, Gisa Stein von der Stabsstelle Stadtmarketing und Bürgermeister Axel Fuchs einig. „Wir unterstützen das Projekt mit den Gastronomen aus voller Überzeugung, es ist auch eine Bereicherung des Kulturlebens“, sagte Esser.

Ruta und Stein sind im Vorfeld durch Jülicher Kneipen gezogen und haben im Einvernehmen mit den Gastronomen zehn geeignete Lokale und zu deren Ambiente und Publikum passende Bands ausgewählt. Musik und Lokalitäten sind vielfältig. Ziel ist es, dass die Jülicher Lust verspüren, durch die Gaststätten zu ziehen und sich auf „neue Musikrichtungen (und Lokalitäten) einzulassen“.

Breites musikalisches Spektrum

Die Bands kommen hauptsächlich aus NRW, eine aus den Niederlanden, „Tippaman“ stammt aus der Karibik und wohnt in Köln. Das Angebot reicht von (Hard)Rock und Acoustic Rock‘n‘Roll über Modern Metal, Reggae und Soul bis hin zu Latin, Radio Hits und Party Musik, damit sind fast alle Musikgenres bedient. Zur besseren Steuerung des Publikumsflusses starten die von drei Pausen unterbrochenen vierstündigen Auftritte in den einzelnen Gaststätten jeweils um eine halbe Stunde versetzt.

Bereits um 19 Uhr beginnt die (Hard)Rock-Band „Encoveree“ im Lokal „Zum Fuchsbau“ an der Großen Rurstraße. Den letzten Auftritt absolviert ab 23 Uhr „Fahrerflucht“ mit Party-Musik im Cafe „Cortes“. Die Eintrittskarte für das komplette Event kostet zwölf Euro im Vorverkauf und ist in allen teilnehmenden Kneipen und im Info-Pavillon auf dem Schlossplatz zu haben. Für Kurzentschlossene gibt es, falls nicht bereits ausverkauft, ein Ticket an der Abendkasse zu 15 Euro.

Da die Gaststätten nur mit Mühe zu Fuß erreichbar sind, fährt alle 25 Minuten ein kostenloser Pendelbus, der je 32 Personen fasst und fünf festgelegte Haltestellen anfährt, an denen er maximal zwei Minuten hält. Die Bushaltestellen sind vor dem KuBa, am Neuen Rathaus, der Gloria-Schänke, an der Kaffeerösterei „Beans & Friends“ und am Walramplatz zu finden. Der Pendelbus ist ein Service des Taxi-Teams Matzerath.

Warum wurde der Termin im Winter gewählt? Bei der Kneipentour“ handelt es sich um ein „reines Gastronomiefestival mit ausschließlich Indoor-Veranstaltungen für die etwas kühlere Jahreszeit“, sagt Ruta, der mit dem Event bereits reichlich Erfahrung und Erfolge gesammelt hat. „Häufig ist es eine Initialzündung für neue Veranstaltungsformate“, weiß er.

So wurde mit einer ähnlichen Nacht „der Karneval in Ibbenbüren wieder angestoßen“, was in Jülich keineswegs vonnöten ist. Die Idee kommt, „wie viele lustige Sachen aus den Niederlanden“, dort eignete sich ein terminmäßig wenig belegter Freitag. Allerdings „haben wir nach und nach festgestellt, dass der Samstag für die meisten Menschen der Ausgehtag ist“.

Wann wäre die Jülicher Kneipentour eine erfolgreiche Premiere? „Wenn etwas über 1000 Menschen unterwegs wären. Dann wären alle Lokale gut gefüllt.“

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