Kreis Düren - Die chronischen Wunden im Blick

Die chronischen Wunden im Blick

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Nicole Savelsberg (v.l.), Klau
Nicole Savelsberg (v.l.), Klaus Herzog und Monika Linden erreichten mit einer Fortbildung 150 Fachkräfte aus dem Kreis Düren.

Kreis Düren. Seit zwei Jahren kämpfen die Krankenhäuser in der Euregio verstärkt gegen einen unsichtbaren Gegner namens MRSA. Dabei handelt es sich um sehr widerstandsfähige Keime, denen viele Antibiotika nichts anhaben können. Vor allem für abwehrgeschwächte Menschen kann die Übertragung dieser Keime im Krankenhaus eine tödliche Bedrohung darstellen.

Deshalb ist konsequente Hygiene das „A” und „O” im Kampf gegen MSRA. Im Rahmen einer Fortbildung nahm das Gesundheitsamt des Kreises Düren jetzt chronische Wunden in den Blick, die ein häufiges Erregerreservoir darstellen. Deren kompetente Versorgung stand im Mittelpunkt einer Fortbildung, an der in Jülich und in Düren insgesamt 150 Fachkräfte teilgenommen haben. Eingeladen waren Mitarbeiterinnen aus Arztpraxen sowie aus den ambulanten Pflegeeinrichtungen.

Monika Linden, Hygienefachkraft des Kreisgesundheitsamtes, berichtete sehr eindrücklich von der Notwendigkeit, eine hohe Hygienesorgfalt bei der Versorgung von Wunden zu gewährleisten. Neben der Händehygiene, die letztlich immer im Mittelpunkt steht, zeigte sie praxisorientiert die notwendigen räumlichen Bedingungen auf.

Wundmanager Klaus Herzog vereinfachte die Wahl unter vielen Wundversorgungsmethoden auf sieben. Eine chronische Wunde kann in vielen Fällen mit der richtige Versorgung innerhalb kurzer Zeit geheilt oder deutlich verbessert werden, so dass für die Betroffenen wieder ein hohes Maß an Lebensqualität gegeben ist.

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