Die Biberdame Babette hat eine neue Heimat

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
10610287.jpg
Der europäischer Biber, dessen lateinischer Name „Castor fiber“ lautet, hat sich in Europa wieder angesiedelt, auch im Rurtal ist er zu finden. Foto: Stock/imagebroker
10599952.jpg
Klaus Gehlen, Peter Cremer, Heidrun Düssel-Siebert und Erich Schmidt (v.l.) übergaben die Biberskulptur der Öffentlichkeit. Foto: Elberfeld

Heimbach. Die Leiterin der Biologischen Station des Kreises Düren, Heidrun Düssel-Siebert, zeigte sich erleichtert aufgrund des krönenden Abschlusses des über dreijährigen Biberprojekts. Die letzte der drei Biber-Skulpturen wurde nun am Wasser-Info-Zentrum-Eifel (W.I.Z.E.) in Heimbach der Öffentlichkeit übergeben. Ihr Name: Babette.

Eine überdimensionale Biber-Skulptur steht bereits in Nideggen-Brück an der Biologischen Station selbst.Sie ist dem Ur-Biber nachempfunden, der mit einer Länge von zwei Metern jetzt lebende Biber in den Schatten stellt. Der Zwillings-Biber, der der „Heimbacher Babette“ sehr ähnlich, wurde vor einiger Zeit am „Science-College“ Overbach enthüllt.

„Wir freuen uns sehr darüber“, sagte Düssel-Siebert, „dem Wasser-Info-Zentrum diese beeindruckende Skulptur dauerhaft überlassen zu können.“ Biberdame Babette ist die zunächst letzte Aktion auf dem Biberpfad, auf dem sich die Menschen mit der Lebensweise der nagenden und Bäume fällenden Pelztiere bekannt machen können. Allein in Heimbach und Umgebung gibt es einen „Naturspielplatz mit Bachlauf“, Wasserspielgeräte, einen lehrreichen Biberpfad mit Infotafeln, echte Biberlandschaften.

Weitere Vitrinen und Ausstellungen zum Thema Biber sind im Haus des Gastes und im Wildpark Nideggen-Schmidt zu bestaunen. Ähnliche Einrichtungen und Info-Quellen kann man in der Gemeinde Hürtgenwald finden.

Das Biber-Projekt mit seinem Schlussakkord am W.I.Z.E. Heimbach wurde im Rahmen des Wettbewerbs „erlebnis.nrw“ vom Land Nordrhein-Westfalen (NRW) und von der Europäischen Union gefördert.

Unterstützt wurde es vom „Forschungs-Museum Koenig“ mit Sitz in Bonn, dem „Science-College Overbach“ mit Sitz in Jülich, dem „Kölner Zoo“, der „Internationalen Kunstakademie“ Heimbach, dem Aachener „Tierpark Euregio-Zoo“ und dem Verein „Eifeltourismus“. Geschaffen wurde die Biberskulptur von dem Mützenicher Künstler Klaus Gehlen. Babette ist aus „Corten-Stahl“ mit Bronzegussteilen und somit – nach den Worten des Schöpfers – „für die Ewigkeit“ geschaffen.

Begrüßt worden waren die Gäste von Peter Cremer, dem Bürgermeister der Stadt Heimbach, der sich hoch erfreut darüber zeigte, dass „seine“ Burgstadt wieder um eine Attraktion für Einheimische und Touristen reicher ist.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert