Kreis Düren - Der viertkälteste Dezember der letzten 30 Jahre

Der viertkälteste Dezember der letzten 30 Jahre

Von: kjl
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Kreis Düren. Ein kleiner Überblick über den letzten Monat des Jahres 2008 zeigt einen nasskalten Start in den Advent mit Schnee auf den Bergen und Regen im Flachland.

Es folgte ein erster trockenkalter Abschnitt, der dann kurz vor Heiligabend mit verfrühtem Weihnachtstauwetter und kräftigem Regen endete. Der „grünen Weihnacht” folgte bis Sylvester wieder sonniges aber kaltes Winterwetter.

Anders als jetzt im Januar blieben die Dezemberminima meist im einstelligen Bereich. Herausragend war bereits dort die hohe Zahl der Frostnächte. Zwischen Jülich und Zülpich kann man in der Regel mit 13 Frosttagen rechnen, im Dezember 2008 waren es sogar 19 bis 21 im Flachland, je nach Lage der Station. Das gab es zuletzt 1996. Winterliche Kältelöcher wie Abenden, Zerkall, Rurberg, Embken oder Heimbach mussten sogar 25 Frosttage ertragen.

Auch die absolut kältesten Nächte des Kreises Düren wurden in den Talmulden beobachtet. Hier einige Minima: Hergarten -9,9 Grad, Heimbach -9,4 Grad und Düren -8,7 Grad. Ausgesprochen mild dagegen waren der 21. und 22. Dezember vor Weihnachten mit bis zu 11 Grad.

In der Summe aller Temperaturen sagt der Mittelwert (Düren 1,9 Grad), das dieser erste Wintermonat gut 2,3 Grad zu kalt war. Es war damit der viertkälteste Dezember der letzten 30 Jahre. Zuletzt war der Dez. 1996 noch kälter (Düren -0,3 Grad).

In Sachen Schnee hatte das Bergland endlich mal wieder was zu sagen. Am 3. und 4. Dezember lagen in Udenbreth und Höfen sogar wieder mal 30 cm . Vom 1. bis zum 20. gab es eine skifähige Schneedecke dort oben. Das gab es lange nicht mehr. Desto ärgerlicher, das der Schnee genau vor Weihnachten schmolz und erst Anfang Januar zurückkehrte.

Beim Thema Sonnenschein geizte der Dezember bis zum 2. Weihnachtstag. Insgesamt kamen dann aber noch 80 Stunden in Vossenack, 78 Stunden in Zülpich, 74 Stunden in Düren, 70 Stunden in Drove, 62 Stunden in Nörvenich und 43 Stunden in Heimbach zusammen. Dies sind zehn Prozent mehr als das Mittel ausweist.

Von der belgischen Grenze bis nach Nörvenich fiel deutlich zu wenig Niederschlag. Die trockensten Orte waren: 27 l/qm in Zülpich, 29 l/qm in Düren und Hoven, 30 l/qm in Nörvenich 32 l/qm in Vettweiß. In den Hochlagen waren es 55 bis 70 l/qm, rund um die Oleftalsperre sogar 100 l/qm. Überall waren es nur 44 bis 60 Prozent des Langzeitwertes.
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