Der TuS sagt sein Radrennen „Rund um Schmidt“ ab

Von: ale
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In diesem Jahr findet „Rund um Schmidt“ nicht statt.

Schmidt. Die Radsportabteilung des TuS Schmidt wollte in diesem Jahr die 25. Auflage ihres Radrennens „Rund um Schmidt“ veranstalten. Wie immer sollte Anfang September ein Einzel-Zeitfahren auf einer Strecke etwa 150 Teilnehmer und viele begeisterte Zuschauer anlocken. Doch das Radrennen fällt in diesem Jahr aus.

Schon im vergangenen Jahr war die ursprüngliche Strecke gekürzt worden: Im Nationalpark Eifel hatte man eine Asphaltstrecke durch Schotter ersetzt, die für die Rennräder nicht mehr befahrbar war. Außerdem hatten die Organisatoren die Information bekommen, von Seiten des Straßenverkehrsamtes Euskirchen sei ihre Strecke in Zukunft nicht mehr genehmigungsfähig. Deshalb setzten sie den Wendepunkt vor der L 249, damit der Kreis Euskirchen gar nicht mehr berührt werde.

Doch damit nicht genug: Vom Straßenverkehrsamt des Kreises Düren kam die Aussage, dass die Sperrung der L 15 am „Eifeler Tor“ in Schwammenauel, die für die Dauer des Rennens notwendig ist, nicht mehr geduldet würde.

Also wurde eine neue Strecke gesucht, die man mit Unterstützung des Polizeibeamten Wilhelm Scheeren glaubte, gefunden zu haben. Sie sollte in Richtung Schwammenauel führen, doch nach rund fünf Kilometern sollte gewendet werden; dann wäre man von der Schmidter Kirche hinunter nach Froitscheidt und hoch nach Vossenack gefahren, um vor dem Ortsschild zu wenden, und es wäre zurück nach Schmidt zum Start gegangen. Mit dem Betreiber des Restaurants „Mestrenger Mühle“, der durch eine Sperrung der Straße Einbußen hinnehmen müsste, hatten die Radler ein Einvernehmen erzielt. Der Antrag wurde im Mai an das Straßenverkehrsamt des Kreises Düren geschickt, und nach drei Monate lag immer noch keine Genehmigung vor. Ende Juli hieß es, die Strecke vom vorigen Jahr sei doch genehmigungsfähig, es müsse allerdings ein neuer Antrag eingereicht werden. Silvan Koch und der Vorstand in der Radsportabteilung glaubten nicht mehr daran, beizeiten eine Genehmigung erhalten zu können. Anfang August entschlossen sie sich, das Rennen abzusagen.

Josef Kreutzer, Pressesprecher des Kreises Düren, bedauerte: „Da ist offensichtlich ein Knoten drin“, meinte er. Landrat Wolfgang Spelthahn schaltete sich ein. Er rief Koch an und betonte, dass er dieses Rennen wichtig finde, dass er alles daran setzen wolle, dass diese Tradition aufrechterhalten würde; sofort sei eine Genehmigung zu bekommen, für welche Variante sich die Abteilung auch entscheide.

„Wir freuen uns über das Engagement unseres Landrates“, sagte Koch, „wir freuen uns auch darüber, dass er unsere ehrenamtliche Arbeit anerkennt. Doch bis zum 6. September schaffen wir es nicht mehr, eine gut organisierte Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Aber eines steht fest: Im nächsten Jahr soll die 25. Auflage von ‚Rund um Schmidt‘ wieder eine richtig attraktive Veranstaltung werden. Und um die Genehmigung, die wir sehr frühzeitig beantragen werden, machen wir uns nun aufgrund des guten Kontaktes zu den Behörden keine Sorgen!“

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