Der Talbot-Taunus: Ein Zeitzeuge der Bahngeschichte

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Mit dem „Talbot Taunus” kehrt nach aufwändiger Restauration ein Zeitzeuge der Verkehrsstrukturen im Kreis Düren ab Mai auf die Schiene zurück, unterstützt durch Fördermittel der EU im Rahmen der Leader-Region Eifel. Foto: Abels

Kreis Düren. Die Zukunft mit der Einführung einer neuen Fahrzeuggeneration bereits vor Augen schwelgt die Rurtalbahn noch einmal in Nostalgie. Ab Mai wird ein von Grund auf restaurierter Dieseltriebwagen vom Typ „Talbot Taunus” auf den Schienen zwischen Heimbach und Linnich zu sehen sein.

Er soll als so genanntes „Leader-Projekt” den Fahrradtourismus in der Region stärken. „Der T1 ist ein echtes Unikat und ein Zeitzeuge der Bahngeschichte und Verkehrsstruktur im Kreis Düren”, freut sich Rurtalbahngeschäftsführer Hans-Peter Nießen.

In der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Eifel schlug Ex-Oberkreisdirektor Josef Hüttemann vor, das Projekt aus dem Fördertopf der Europäischen Union - bis 2013 fließen jährlich rund 1,6 Millionen Euro in die Region - zu fördern.

Ein 35.000-Euro-Zuschuss wurde bewilligt. In den nächsten Wochen wird der historische Treibwagen in der Ausbildungswerkstatt der Rurtalbahn noch mit einem Zugsicherungssystem und mit einem Fahrradanhänger ausgestattet, ehe er ab Mai an ausgewählten Tagen Düren mit den Eifelgemeinden verbinden soll.
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