Kreis Düren - „Der Lyrik eine Gasse”: Geniale Gedankenschärfe mit Norbert Hummelt

„Der Lyrik eine Gasse”: Geniale Gedankenschärfe mit Norbert Hummelt

Von: kin
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Gerhard Quitmann und Beate Krüger-Lenders vom Kunstförderverein des Kreises Düren freuen sich auf die Lesung mit dem Berliner Lyriker Norbert Hummelt. Foto: Sandra Kinkel

Kreis Düren. Die Reihe „Der Lyrik eine Gasse” des Kunstfördervereins des Kreises Düren geht in die elfte Runde. Im April kommt der mittlerweile in Berlin lebende Dichter und Schriftsteller Norbert Hummelt an die Rur.

Neben dem Kammermusikfestival „Spannungen” im Jugendstilkraftwerk in Heimbach (7.-13. Juni) gehört die Lyrik-Reihe auf Schloss Burgau zu den wichtigsten Veranstaltungen des Kunstfördervereins. Gerhard Quitmann, Vorsitzender des Kunstfördervereins: „Wir veranstalten zwei bis drei Lesungen pro Jahr mit zeitgenössischen Autoren. Es ist uns wichtig, gerade auch jüngere Leute mit Gedichten in Berührung zu bringen. Und das gelingt uns auch.”

Norbert Hummelt hat viele Jahre im Köln-Bonner Raum gelebt und gearbeitet, hat seinen Lebensmittelpunkt vor einiger Zeit allerdings nach Berlin verlagert. Er hat eine Reihe von Lyrikbänden wie „Zeichen im Schnee”, „Stille Quellen” und „Totentanz” veröffentlicht, in seinem letzten Buch, das er gemeinsam mit Klaus Siblewski geschrieben hat, erklärt er wie Gedichte entstehen. Bei seiner Lesung in Düren wird Hummelt allerdings nur Lyrik vortragen.

Gerhard Quitmann: „Norbert Hummelt gehört zu den bedeutendsten Lyrikern der Gegenwart. In seinen Gedichten gelingt ihm fast mühelos der Spagat zwischen sanfter Sinnlichkeit, überraschendem Sprachbild und analytischer Gedankenschärfe.” Hummel schreibe von dem, was ihn berühre. „Seine Gedichte sind Momentaufnahmen, in denen der Autor etwas festzuhalten versucht, woran er sich erinnert oder was ihn in seiner unmittelbaren Umgebung fasziniert.” Seine Werke hätten zudem sehr starken Bezug zur Natur. Quitmann: „So erkläre ich mir, dass Hummelt in der Schweiz sehr beliebt ist.”

Für seine Werke ist Norbert Hummelt schon mit diversen Preisen ausgezeichnet worden. So bekam er unter anderem den Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis, den Mondseer Lyrikpreis und das „New-York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds”.

Am Samstag, 27. November, findet um 18 Uhr im Haus der Stadt wieder die Veranstaltung „Lass hören” statt. Hochkarätige Autoren wie Michael Lentz und Bars Böttcher haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Lesung im Konzertsaal auf der Hauptburg

Die Lesung mit Norbert Hummelt findet am Sonntag, 18. April, um 11.30 Uhr im Konzertsaal auf der Hauptburg von Schloss Burgau in Düren-Niederau, Von-Aue-Straße1, statt. Eintrittskarten zum Preis von fünf und zehn Euro gibt es ab sofort in Düren bei der Firma Hamel, Markt 17, und an der Tageskasse.
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