Inden/Altdorf - Der Indemann feiert Geburtstag

Der Indemann feiert Geburtstag

Von: bw
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„Als Besonderheit völlig neu illuminiert“: Wie das auf Geburtstagen üblich ist, strahlt auch der Indemann zum Fünfjährigen – sogar in Lederhose. Foto: Wickmann

Inden/Altdorf. Das Indener Wahrzeichen auf der Goltsteinkuppe thront seit mittlerweile fünf Jahren über dem Indeland und bietet seinen Besuchern eine fantastische Aussicht auf den Tagebau und die Umgebung.

Grund genug, dieses erste Jubiläum gebührend zu feiern. Zum Geburtstag wurde zu Füßen des beliebten Ausflugszieles ein Familienfest veranstaltet, dem sich ein Konzertabend mit den Bands Echte Fründe und Lagerfeuer-Trio anschloss.

„Ich bin sehr zufrieden, dass trotz des Wetters so viele Besucher zur Goltsteinkuppe gekommen sind. Wir wollten zum Jubiläum ein besonderes Event organisieren, bei dem die ganze Familie von Jung bis Alt auf ihre Kosten kommt“, berichtete Landrat Wolfgang Spelthahn.

Das Projekt des Indemanns wurde von dem niederländischen Architekturbüro Maurer United Architects entworfen und verwirklicht. Das Bauwerk hat bereits mehrere Architektur- und Designpreise eingeheimst. „Die Idee war, einen Riesenroboter zu entwerfen, der bildlich gesehen den Menschen bei der Gewinnung der Braunkohle hilft. Ich fand es beim Anblick der riesigen Abbaugrube schwer vorstellbar, dass etwas so Gewaltiges von Menschenhand geschaffen werden kann“ berichtet Architekt Marc Maurer.

„Als Besonderheit wird der Indemann bei Beginn der Dunkelheit völlig neu illuminiert werden“, versprach Regina Dechering, Planerin der Gemeinde Inden. Zum neuen Outfit des Indemanns gehört neben verschiedenen geometrischen und organischen Formen unter anderem eine traditionell bayerische Aufmachung in Lederhose. Zum Jubiläum waren Landrat Spelthahn, der Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Indeland Jens Bröker und die stellvertretende Indener Bürgermeisterin Karin Krings eingeladen.

Die Kinderunterhaltung fiel üppig aus: Hüpfburg, Kinderschminken oder das Formen von Luftballontieren. „Wir finden es toll, dass hier an jeden gedacht wurde. Unsere Kinder können sich austoben und wir können uns beim Public Viewing ein spannendes Spiel ansehen“, berichteten Lothar und Kathrin Schneider aus Düren. Für die Fußballfans gab es eine Großbildleinwand auf der Bühne. „Ich finde es lustig zu beobachten, wie sorglos und schnell die Kinder auf den Indemann steigen, während mancher Erwachsene etwas misstrauisch in die Tiefe schaut“, fand Susanne Müller aus Eschweiler.

Aufgrund des windigen Wetters konnte der Indeland-Heißluftballon nicht aufgebaut werden, aber zumindest konnten sich die Besucher den Fahrkorb ansehen und bekamen die Wirkungsweise des Brenners vorgeführt. Die Kleinsten durften in den Korb steigen, um sich wie echte Ballonfahrer zu fühlen. Auch die Feuerwehr Lucherberg war mit zwei Fahrzeugen anwesend und präsentierte ihre Ausrüstung.

Im Anschluss an die erste Übertragung des Viertelfinales der WM betraten die Echten Fründe aus Düren stilecht im Deutschland-Trikot die Bühne. An einer Zugabe kamen sie nicht vorbei. Danach gehörte die Bühne der Aachener Gruppe Lagerfeuer-Trio, die zahlreiche Klassiker und auch selbstgeschriebene Songs von ihrem neuen Album „Hallo, alles klar?“ spielten. „Ich finde es super, dass man hier die Wahl hat, sich entweder draußen tolle Bands anzuhören oder im Restaurant die Übertragung des Fußballspiels zu sehen“, fand Nico Schöller aus Aachen, der mit mehreren Freunden zum Indemann gekommen war.

Während des Konzerts präsentierte sich der Indemann als Hauptfigur des Abends in seinen neuen farblichen Gewändern. Höhepunkt des Abends: Der Indemann selbst ergriff über die Lautsprecheranlage das Wort und versprach allen Gästen als Dankeschön für Erscheinen eine Überraschung. Die wurde dann auch prompt in Form eines großen Feuerwerks geliefert. Das erste Jubiläum des Indener Wahrzeichens war eine absolut gelungene Veranstaltung.

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