Das Land gibt Heimbach 2017 4,38 Millionen Euro

Von: gkli
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Heimbach. Der Startschuss ist gefallen: Kürzlich durfte Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer (Parteilos) den lang ersehnten Bewilligungsbescheid für das Projekt „Sanierung Stadtkern Heimbach“ aus den Händen der Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken in Köln entgegennehmen.

Cremer: „Damit kann die Maßnahme nun in Angriff genommen werden. Endlich ist der lange Planungsprozess erfolgreich abgeschlossen.“

Die Gesamtmaßnahme wird mit 6,25 Millionen Euro veranschlagt. Das Land wird in den kommenden Jahren 4,38 Millionen Euro beisteuern. Cremer: „Aufgrund der Berücksichtigung der Heimbacher Pläne zur Stadtkernsanierung nimmt auch das Land wahr, dass die vielfältigen und gesellschaftlichen Veränderungen angegangen und die städtebaulichen Missstände beseitigt werden müssen.“ Probleme gebe es zum Beispiel, was Barrierefreiheit, den fließenden und den parkenden Verkehr angehe. Der Modernisierungsrückstau der Gebäude im Kernort führe zu hohem Leerstand sowohl was Wohnungen als auch Geschäfte betrifft. Cremer: „Rückläufige Bevölkerungszahlen und die Überalterung der Einwohner verschärfen die Situation.“

Chancen bieten unter anderem die stark gestiegenen Übernachtungszahlen. Das rege ebenfalls dazu an, das Angebot auszubauen. Eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitskreise, an denen sich die Bürger beteiligen können, sollen die Maßnahmen begleiten. Bereits für das auslaufende Jahr 2016 gab es Zuschüsse. 344.800 Euro von insgesamt 492.500 Euro wurden bewilligt. Die fehlenden 30 Prozent der Gesamtsumme wurden im Haushaltsplan 2016 veranschlagt, also mit Eigenmitteln gedeckt.

Zum Einsatz kommt die erste Teilsumme für die Fortschreibung des Masterplans, für Vorbereitungsmaßnahmen wie die Durchführung des Planungswettbewerbs Rurufer, für die Öffentlichkeitsarbeit für den gesamten Projektzeitraum, für die Machbarkeitsstudien für fir Aktivierung von Brachflächen, für Immobilienberatung und Gestaltungsfibel.

Die Umgestaltung des Rurufers wird die erste Investitionsmaßnahme sein. Die Bürger diskutieren am Mittwochabend im Wasserinformationszentrum die Entwürfe.

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