Das Hoffen auf die Goldplakete

Von: hfs.
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Der Blick von Barmen geht in die Zukunft, derjenige der Bewertungskommission auch in die Höhe, wie hier an der Pfarrkirche mit dem nahen Gemeindezentrum. Foto: hfs.

Kreis Düren. Wenn am 13. September Umweltminister Eckhard Uhlenberg in Bad Sassendorf bekannt gibt, welches Dorf sich in NRW „Golddorf” nennen darf, hoffen die Barmener Bürger ebenso auf einen entsprechenden Landesbescheid wie die Bewohner von Birgel und Hausen.

Die beiden Erstgenannten erhielten am Montag Besuch von der Landesbewertungs-Kommission, während der Stadtteil von Heimbach heute bereist wird.

Aus dem Dorfwettbewerb wurde das Motto „Unser Dorf hat Zukunft”, und unter diesem Motto stellten sich am Montag Birgel und Barmen. Sie gehören, zusammen mit Hausen, zu den insgesamt 26 Siegerdörfer in NRW, die am Entscheid um die diesjährigen Goldmedaillen von der Bewertungs-Kommission zum Landeswettbewerb bewertet werden.

Was seit dem Wettbwerb im Jahre 2006 in Angriff genommen, geändert oder vom Planungsstand in den Ist-Stand erhoben wurde, dies erlebten die Bewerter in Barmen. „Wir wollen unseren Lebensraum Dorf bewusst gestalten, pflegen und für die Zukunft nachhaltig entwickeln”, stellten der Barmener Stadtverordnete Heinz Frey und Ortsvorsteher Ralf Heinen zu Beginn des zweistündigen Rundgangs fest. Dass man dabei die „Zukunftsperspektiven der Ortschaft besonders herausstellte, wurde deutlich, als das sogenannte Dorv-Zentrum, der Ausbau der Rundumversorgung, in Augenschein genommen wurde. Einer der Schwerpunkte der diesjährigen Bewerbung.

Begrüßt wurde die Abordnung im umgebauten Pfarrhaus, dass als Gemeindezentrum rege genutzt wird. Wie wichtig Sportanlagen, Alte Schule oder das Naherholungsgebiet Barmener Baggersee sind, unterstrich Frey vor Ort, inmitten von Erholungssuchenden und Bürgern. Den Abschluss bildete das Gymnasium Haus Overbach und das Science College, „wichtige Einrichtungen für die Entwicklung und das Gemenschaftsleben in unserem Ort”, betonte Frey.
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