Kreis Düren - Computer sind aus Ställen nicht mehr wegzudenken

Computer sind aus Ställen nicht mehr wegzudenken

Von: fjs
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Den Blick in und für die Landwirtschaft öffnen: In der Sparkasse Düren stellte die Kreisbauernschaft Düren die Wanderausstellung vor, die ab Anfang September durch die Rathäuser im Kreis ziehen soLl. Foto: Fred Schröder

Kreis Düren. Dass die Kuh nicht lila ist, wissen immer mehr Kinder. Aber mit dieser Erkenntnis soll die Wahrnehmung der Landwirtschaft nicht enden. „Denn Wahrnehmung und Wirklichkeit klaffen immer mehr auseinander“, sagt Erich Gussen. Er muss es wissen, denn er ist Vorsitzender der Kreisbauernschaft.

Und die geht jetzt in die Offensive. Mit einer Wanderausstellung, die vornehmlich in Rathäusern und Schulen zu sehen sein soll, will die Landwirtschaft im Kreis Düren auf sich aufmerksam machen und zeigen, dass die technische Entwicklung auch an Ackerbau und Viehzucht nicht vorbei geht.

Die Wanderausstellung gliedert sich analog der Tätigkeiten in der Landwirtschaft in drei große Themenbereiche: Pflanzen, Fleisch und Milch. An Schautafeln wird der gewaltige Wandel in der Landwirtschaft deutlich gemacht. „Computer sind sowohl im Melkstall wie auch im Schweinestall an der Tagesordnung“, sagen Gussen und seine Vorstandskollegen und sind sicher, „dass die Landwirtschaft noch immer eine hohe Bedeutung hat“. Obwohl die Zahl der Landwirtschaftlichen Betriebe abnimmt. Im Kreis Düren zählt man derzeit derer noch 650.

Die Wanderausstellung soll aber auch machen, dass die in der Landwirtschaft tätigen Arbeitnehmer top ausgebildet sein müssen. „Wir arbeiten mit, in und für die Natur“, macht Erich Gussen deutlich, lässt aber auch einen Blick auf die Probleme nicht aus. Nur noch rund elf Prozent ihres Einkommens gibt die Bevölkerung für Nahrungsmittel aus, so die Statistik.

Zwar wollen die Landwirte nicht erneut in das Wehklagen über nicht kostendeckende Preise einsteigen, verweisen aber dennoch darauf, dass sie den Wetterbedingungen ausgeliefert sind. Die diesjährige Ernte, so ist vielfach schon dargestellt worden, ist keineswegs spitzenmäßig. Trotzdem sehen die Landwirte die Zukunft optimistisch. Und das wollen sie in der Ausstellung ebenfalls zum Ausdruck bringen.

Die Wanderausstellung ist erstmals zu sehen im Rathaus in Jülich. Dann sollen weitere Rathäuser folgen. Und wünschen würden sich die Landwirte, dass sich auch Schule für Ausstellung interessieren. „Denn die Kinder sollen die Augen öffnen, wenn sie durch die Felder gehen“, so die Hoffnung der Landwirte.

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