Caritasverband setzt Vortragsreihe zu Demenz fort

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Kreis Düren. Der Caritasverband für die Region Düren-Jülich zieht nach seiner fünfteiligen Vortrags- und Diskussionsreihe „Demenz kann jeden treffen” eine positive Bilanz. Insgesamt haben rund 400 Interessierte die Veranstaltungen besucht.

„Dieser große Zuspruch zeigt uns, dass wir mit diesem Thema genau richtig liegen und der Informationsbedarf gerade im Südkreis besonders hoch ist”, freut sich der stellvertretende Geschäftsführer des Caritasverbands Elmar Jendrzey. Die Veranstaltungen fanden im Süden des Kreises statt, da die Wege dort oft für die Menschen zu weit seien, um Beratungen in Anspruch zu nehmen. Im Kreis Düren sind aktuell rund 4000 Menschen an Demenz erkrankt.

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe informierte der Dürener Rechtsanwalt Christian Jolas, der auch Mitglied des Caritasrats ist, im Heimbacher Wasser-Info-Zentrum über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Dabei verdeutlichte er, wie wichtig Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind, denn nach der gesetzlichen Regelung kann nicht einfach der Ehepartner die Entscheidungen für den Patienten übernehmen. Auch das muss schriftlich geregelt sein. So kann vermieden werden, dass ein Gericht eine fremde Betreuungsperson bestellt, die Entscheidungen trifft, die nicht im Sinne des Patienten sind.

„Die große Resonanz und die Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass auch in anderen Bereichen großer Informationsbedarf besteht”, erklärt der Geschäftsführer des Caritasverbands Dirk Hucko. Deshalb plane der Verband bereits weitere Informationsreihen für das kommende Jahr. Außerdem werde geprüft, in welchen Bereichen der Bedarf am größten ist. „Das Thema lebenswertes Wohnen im Alter betrifft beispielsweise bei der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung immer mehr Menschen”, sagt Dirk Hucko weiter.

Auch bei den neuen Veranstaltungsreihen möchte der Caritasverband Patienten, Angehörigen und Interessierten eine Plattform bieten, sich über Erfahrungen und Probleme auszutauschen, aber auch frühzeitig die eigene Zukunft oder die der Angehörigen planen zu können.
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