„Caritascare” richtet 24-Stunden-Beratungstelefon ein

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Kreis Düren. Die Absicht klingt sperrig: „Ein integratives Versorgungszentrum zur flächendeckenden Umsetzung der ambulanten und stationären palliativmedizinischen und palliativpflegerischen Versorgung im Kreis Düren” nennt Ursula Seeger, Projektkoordinatorin, das Ziel der Zusammenarbeit von Caritas Trägergesellschaft West und Caritasverband für die Region Düren-Jülich.

Nun arbeiten diese großen Einrichtungen erstmals zusammen und bündeln ihre Erfahrungen, um sich für die Menschen im Kreis einzusetzen, die am Ende ihres Lebens professionelle Hilfe und Unterstützung brauchen. „Der Bedarf an medizinischer und pflegerischer Behandlung, Betreuung und menschlicher Fürsorge am Lebensende ist gestiegen und wird es noch weiter tun”, führt Seeger fort: „Denn die Zahl derjenigen, die künftig ihre schwerkranken und sterbenden Angehörigen versorgen, wird aufgrund vielfältiger gesellschaftlicher Bedingungen weiter abnehmen”.

Ambulante und stationäre Einrichtungen wollen daher zusammenarbeiten, um ein abgestimmtes und kontinuierliches Zusammenwirken ärztlicher, pflegerischer, psychosozialer und seelsorgerischer Betreuung und Behandlung sicher zu stellen.

Hierzu sucht das Netzwerk noch weitere Partner, die die vorhandene Angebotspalette erweitern. Alle Netzwerkpartner helfen den Patienten, ihre verbleibende Zeit möglichst ohne Schmerzen und ohne belastende Beschwerden nach den individuellen Vorstellungen zu gestalten. Das stationäre Hospiz am St.-Augustinus Krankenhaus, die Caritas-Pflegestationen und der Ambulante Caritas Hospizdienst richten im Rahmen dessen das sogenannte Beratungstelefon ein.

Hier besteht für Betroffene und vor allem in akuten Palliativnotfällen die Möglichkeit, 24 Stunden am Tag Hilfe zu bekommen. Unter Telefon 02421/599-807 ist ab dem 1. April eine Fachkraft für alle Anfragen rund um die Uhr erreichbar. Sie kennt die Angebotspalette der Netzwerkpartner und kann schnelle Hilfestellung bieten. Dienstleister, Apotheken und Sanitätshäuser unterstützen dieses Angebot. Bei Bedarf wird sofort der Kontakt zu spezialisierten Palliativärzten und Pflegediensten hergestellt, ein Platz auf einer Palliativstation oder in einem stationären Hospiz bereitgestellt.

Die Arbeit ehrenamtlicher Fachkräfte erweitert die Angebotspalette zusätzlich.
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