Can Yalin: Traum von Musikerkarriere geht weiter

Von: jago
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Can Yalin hat es bei „The Voice of Germany“ bis zur Knockout-Runde geschafft. Inzwischen hat er seine Heimatstadt Jülich ins Herz geschlossen und besucht beispielsweise gerne den Weihnachtsmarkt. Foto: Jagodzinska

Kreis Düren. Er ist nicht wahr geworden, Can Yalins Traum von der Teilnahme an den Live-Shows bei „The Voice of Germany“ (TVOG), Deutschlands beliebtester Musik-Talentsuche. Einen Grund, traurig zu sein, hat er allerdings nicht, dafür hat der junge Jülicher Musiker in den vergangenen Wochen viel zu viele positive Eindrücke gewonnen.

Er war ganz nah dran am Finale mit seiner Interpretation des Songs „Home“ von Michael Bublé. Dass es am Ende nicht gereicht hat, sieht Yalin nicht als Niederlage. „Das wäre echt krass, wenn ich weiterkomme“, hatte er kurz vor seinem Auftritt gehofft, aber seine Chancen auch realistisch eingeschätzt, „ich zweifle doch ein wenig, weil die Konkurrenz in meinem Team enorm stark ist.“

Ohne Frage haben alle „Voices“, die sich im Wettbewerb bis in die Knockout-Runde gesungen haben, großes musikalisches Talent. Bei einer soliden Karriereplanung sollten einige es bis nach ganz oben schaffen, denkt Can Yalin über seine Mitstreiter. Er selbst bleibt mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität und hebt nach dem neu erworbenen Ruhm, der sich besonders in den Online-Medien widerspiegelt, nicht ab. „Ich bin immer noch derselbe Can, der ich vor TVOG gewesen bin“, antwortet er schmunzelnd auf die Frage, was sich für ihn nach den TV-Auftritten geändert habe.

Gerne gibt er zu, dass die Arbeit mit den etablierten Künstlern und der tiefere Einblick in die Musikszene etwas bewirkt haben. So sind jedem seine individuellen Stärken und Schwächen aufgezeigt worden. Insgesamt aber sei er auf jeden Fall selbstsicherer geworden. „Wenn man so etwas hinter sich gebracht hat, dann kann man auf der Bühne gar nicht mehr aufgeregt sein“, nimmt er für zukünftige Auftritte mit. Auftreten möchte Can Yalin auf jeden Fall verstärkt in Jülich, da er möchte, dass „die eigene Stadt einen kennt“.

Verändert hat sich durch die TV-Auftritte auf jeden Fall auch die Außenwahrnehmung des jungen Sängers. Bei einem Spaziergang durch Jülich wird er nicht selten erkannt und um Autogramme und Fotos gebeten. Neben der musikalischen Karriere möchte Can Yalin sich im Künstlermanagement betätigen. Reingeschnuppert hat er in die Materie über die agentur85 von Steffi Nobis, die ihn betreut. „Ohne Steffi ginge gar nichts“, bedankt er sich in diesem Zusammenhang bei seiner Managerin, die immer für ihn da ist.

Seit neun Jahren in Jülich

Nun hat er begonnen, sein erstes Konzert auf die Beine zu stellen, bei dem ein Großteil seiner Mitbewerber mitmachen soll. Ihm schwebt ein Konzert mit etwa 25 Acts in einer tollen Location mit Platz für richtig viele Fans vor. Can Yalin wohnt seit neun Jahren in Jülich und ist hier heimisch geworden: „Mittlerweile mag ich dieses Städtchen richtig. Ich fühle mich hier wohl und finde die Jülicher insgesamt viel freundlicher als die Leute in der Stadt, in der ich früher gewohnt habe.“

Dieses Kompliment darf man ernst nehmen, da der junge Mann sich aktiv und gerne bei Aktionen wie beispielsweise dem Nikolausabend des Vereins „Kleine Hände“ engagiert.

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