BUND diskutiert das Klimaschutzkonzept

Von: ch
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Stellten den Zuhörern im Haus
Stellten den Zuhörern im Haus der Evangelischen Gemeinde zu Düren das Klimaschutzkonzept für den Kreis vor: BUND-Kreisvorsitzender Walter Jordans (links) und Stadtplaner David Uong aus Essen. Foto: Hahn

Kreis Düren. Das Interesse der Bürger aus dem Kreisgebiet war groß: Über mangelnden Zuspruch mussten sich der Vorsitzende Walter Jordans und die anderen Aktiven der Kreisgruppe Düren im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) wahrlich nicht beklagen.

Im Zuge der Veranstaltungsreihe „Zukunft fair teilen”, die der BUND mit evangelischen und katholischen Christen organisiert hat, stellten Jordans und seine Mitstreiter das Klimaschutzkonzept des Kreises Düren zur Diskussion.

Dafür hatten die Umweltschützer einen kompetenten Fachmann ins Haus der Evangelischen Gemeinde zu Düren geholt: Stadtplaner David Uong vom Essener Ingenieurbüro Gertec, das die Erstellung dieses Konzepts begleitet, erläuterte dessen Elemente und stellte sich anschließend mit Jordans dem Publikum zum Gespräch.

Uong präsentierte die einzelnen Elemente des Planes, der mit der Klimaschutzkonferenz am 28. März definitive Formen annehmen soll. Eine Kohlendioxid-Bilanz, gab der Gast zu, könne es noch nicht geben: „Da fehlen noch die Daten.”

In Absprache mit lokalen Partnern, berichtete David Uong weiter, soll dann ein Maßnahmenkatalog erarbeitet werden. Zu dessen Bestandteilen gehöre unter anderem die Einrichtung einer unabhängigen Energieberatungsstelle, deren Arbeit der Referent indes noch vor deren Schaffung mit einer gewissen Skepsis begegnete: „Damit werden Sie nicht alle Hausbesitzer erreichen.”

Die anschließende Diskussion ergab ein vielschichtiges Meinungsbild. Dazu gehörten beispielsweise Uongs Anregungen, Car-Sharing-Modelle stärker zu entwickeln und elektrisch unterstützte Fahrräder weithin zugänglich zu machen.

Dass Klimaschützer im Haus der Evangelischen Gemeinde ein Heimspiel haben, verdeutlichte Hans Stenzel (Kirchenkreis Düren): „Beim energetischen Vordenken sind wir weit voraus”, erklärte er und fügte hinzu: „Es ist wichtig, dass ein Bewusstsein entsteht.” Eine Konsequenz soll die Überprüfung aller Schul- und Kreisgebäude sein.
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