Blau-Silber ist diese Saison der Vortänzer

Von: Helga Raue
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tanzbild9de
Das A-Team des ATSC Blau-Silber - hier vergangene Saison mit „Thunder” - präsentiert in einer Woche seine neue Choreographie. Foto: René Schölzel

Aachen. Blau-Silber ist in dieser Saison - bisher - Vortänzer: Schon im Juli gab die Lateinformation ihr neues Thema preis, und nächsten Samstag - vier Wochen vor der Deutschen Meisterschaft in Bamberg - präsentieren die Aachener bereits ihre neue Choreographie.

Die heißt „Viva la vida”, wird zur Musik der Gruppe Coldplay getanzt und steht für die „Next Generation” beim ATSC Blau-Silber, der nach vier Aufstiegen in Folge und Platz 6 im ersten Bundesliga-Jahr nun in der höchsten Klasse angekommen ist.

„Wir haben uns auf die frühe Präsentation festgelegt, um uns selbst eine Deadline zu geben und die Choreographie früh fertig zu haben”, begründet Thomas Rath, der in Nachfolge des aus beruflichen Gründen ausgeschiedenen Dirk Reißer ATSC-Cheftrainer ist und gemeinsam mit Bernhard Liebenhoff und Neuzugang Ton Greten für das Team verantwortlich zeichnet.

Am vergangenen Wochenende absolvierte die Formation das letzte Trainingslager in Langsur bei Trier. „Ich denke, wir sind gut trainiert, auch wenn wir vier Wochen vor der DM noch nicht hundert Prozent erreicht haben”, ist Rath optimistisch. Die Choreographie steht, die Kostüme sind noch nicht fertig. „Auf der Präsentation werden wir ein komplettes Outfit zeigen, der Rest muss noch genäht werden.”

Während mit dem bisherigen Kapitän Alfred Boese nur ein Tänzer aus beruflichen Gründen die Schuhe an den Nagel hängte und einer neu zum Team stieß, kamen bei drei Abgängen vier neue Tänzerinnen, darunter Rückkehrerin Sabine Zitz. „Die ersten Leute, die unsere neue Choreographie gesehen haben, meinten, dass sie extrem anders als zuletzt ,Thunder´ ist”, macht Rath schon einmal neugierig auf die Präsentation. „Wir haben einen wesentlichen Akzent auf die tänzerische Entwicklung gelegt. Neben Sportlichkeit und Schnelligkeit ist das klassische Lateintanzen als weiteres Element hinzugekommen.”

FG lüftet Geheimnis nicht

Ganz anders verfährt die FG Tanzsportzentrum Aachen/Düsseldorf Rot-Weiß: Erst eine Woche vor der DM am 13. November lüftet der zweite Aachener Bundesligist das Geheimnis der neuen Choreographie und der Musik. „Es wird völlig anders als vergangene Saison. Und es ist ein Thema, das jeden Menschen dieser Welt schon mal berührt hat”, redet Oliver Seefeldt ausnahmsweise mal nicht Klartext, sondern um den heißen Brei.

Der Berliner geht in seine fünfte Saison als FG-Trainer. Bisher hat er jede Saison eine neue, völlig andere Choreographie auf die Beine gestellt. Der 40-Jährige grinst breit: „Die Musik besteht größtenteils aus bekannten Liedern, die sich um ein Thema ranken. Aber die Musik kommt nicht aus den aktuellen Charts”, verrät er. Die Choreographie setzt gegenüber der letzten „Himmelsstürmer - beyond the new horizon”, mit der das Team knapp an Gesamt-Platz 3 in der Bundesliga vorbeigeschrammt war, andere Akzente. „Es gibt einige neue Ideen bei der Bilderentwicklung”, sagt Seefeldt, der diesmal die Bilder weitestgehend alleine erarbeitete, da sie bei der Verpflichtung von Bernd Waldschmidt bereits fertig waren.

Der neue Co-Trainer ist Nachfolger von Patrick van Tetering, der die FG nach vier Jahren verlassen hat. Waldschmidt, der 1997 die TSG Erkelenz in die Bundesliga und dort auf Platz 5 führte, war zuletzt Co-Trainer der „Grande Dame” des Tanzsports, Petra Heiduk, in Lüdenscheid. „Die Zusammenarbeit ist sehr gut, wir ergänzen uns prima”, berichtet Seefeldt.

Das FG-Team ist größtenteils zusammengeblieben. Nur Ruben Smits und Elisa Bliedung vom „Stamm” verabschiedeten sich, dazu die „Reserve”-Tänzerinnen Grit Harder und Iris Goletz. Neu zum Team stießen zwei Männer aus dem eigenen B-Team sowie vier Frauen, darunter Rückkehrerin Magdalena Misiura. Je zehn Frauen und Männer umfasst der Kader. Übrigens: Das B-Team wird in der zweiten Bundesliga die gleich Choreographie tanzen.
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