Bildungskonferenz nimmt Übergang von Schule zum Beruf unter die Lupe

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65 Teilnehmer diskutierten während der Bildungskonferenz des Regionalen Bildungsnetzwerkes über Möglichkeiten, Schülern den Übergang von der Schule in das Berufsleben zu erleichtern.

Kreis Düren. „Potenziale nutzen - Übergänge gestalten” lautete der Titel der ersten Bildungskonferenz des Regionalen Bildungsnetzwerkes, die jetzt im Nelly-Pütz-Berufskolleg stattgefunden hat.

Kreisdirektor Georg Beyß und Dr. Helmut Bürvenich von der Bezirksregierung Köln begrüßten zahlreiche Experten aus der Bildungsregion Kreis Düren sowie 15 Schülerinnen und Schüler zur Diskussion über Optimierungsmöglichkeiten beim Übergang von der Schule in den Beruf.

Dass dieser Wechsel problembehaftet ist, illustrierte Erhard Kusch als Sprecher der Berufskollegs im Kreis Düren durch Alltagserfahrungen. So werden zum Beispiel fertige Bewerbungsmappen nicht versandt, weil sich Schüler vor einer möglichen Absage fürchten. Oder aber vor einer Zusage, die sie zwingt, Neuland zu betreten.

„Schüler brauchen frühzeitig Kontakt mit der Arbeitswelt, um sich ein realistisches Bild von den Anforderungen machen zu können. Zudem müssen sie - orientiert an den eigenen Interessen und Kompetenzen - realistische Perspektiven für sich entwickeln können”, folgerte Kusch aus seinen Beobachtungen.

Moderator Dirk Greskowiak lud die Teilnehmer anschließend zur Diskussion möglicher Bausteine eines zukünftigen Gesamtkonzepts in Arbeitsgruppen ein. Viele der von den regionalen Bildungsakteuren in ihren Arbeitsgruppen als bedeutsam oder sehr bedeutsam eingestuften Optimierungsbausteine im Übergangsmanagement deckten sich mit der Sichtweise der Schülerschaft: Frühe Information und Beratung der Eltern, mehr Möglichkeiten zur praktischen Erprobung in verschiedenen Berufsfeldern spätestens in Jahrgangsstufe 8 sowie ein verlässliches und abgestimmtes Bildungsberatungssystem an verschiedenen Stellen im Übergang sind einige der Empfehlungen. Auf dieser Grundlage wird der Lenkungskreis als Steuergremium im Bildungsnetzwerk nun Handlungsempfehlungen entwickeln.

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