Besonders die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern im Blick

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Was kann man tun, um Senioren
Was kann man tun, um Senioren als Fußgänger zu fördern? Im Rahmen des Projekts „Fußgängercheck” wurde das in Merzenich vor Ort beleuchtet.

Kreis Düren/Merzenich. Welche Bedürfnisse haben ältere Menschen als Fußgänger und wie kann ihre selbstständige Mobilität möglichst lange erhalten werden? Dies sind Fragen, die im Rahmen des Projekts „Fußgängercheck” beantwortet werden sollen.

Angeboten wird es vom Netzwerk „Verkehrssichere Städte und Gemeinden im Rheinland”. Die Bewerbung des Amtes für Familie, Senioren und Soziales war erfolgreich: Der Kreis Düren wurde mit fünf weiteren Kommunen ausgewählt. Kooperationspartner vor Ort ist die Gemeinde Merzenich.

Nun fanden in der Gemeinde zwei Begehungen statt, an denen neben den Projektbeteiligten auch ältere Menschen teilnahmen. Die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern und Rollatornutzern wurden dabei besonders beachtet. Zum einen hatten die Bürger die Möglichkeit, auf Schwachstellen und Gefahrenpunkte hinzuweisen, zum anderen konnten aber auch die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung an manchen Stellen die entsprechenden rechtlichen und baulichen Erklärungen abgeben und somit für mehr Transparenz und Verständnis sorgen.

Die Ergebnisse der Begehung wurden von den Mitarbeitern des Netzwerks genauestens protokolliert und die Situationen vor Ort fotografiert. In einem zweiten Schritt wird in Kooperation mit der Grundschule Merzenich eine sogenannte „Großelternbefragung” durchgeführt, um noch weitere Aspekte zu erfahren. Wenn alle Ergebnisse vorliegen, werden die Projektbeteiligten darüber beraten, an welchen Stellen Veränderungen vorzunehmen sind.

Hierfür stellt das Netzwerk einen Geldbetrag zur Verfügung. Weitere Informationen zum Projekt sind erhältlich beim Kreis Düren, Amt für Familie, Senioren und Soziales, bei Susanne Herfs, Telefon 02421/221526.
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