Kreis Düren - Berufskolleg Kaufmännische Schulen entwirft Solarmobil

Berufskolleg Kaufmännische Schulen entwirft Solarmobil

Von: Fred Schröder
Letzte Aktualisierung:
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Und es läuft doch ganz schön schnell: Das selbst gebaute Solarmobil ist der Star am Berufskolleg Kaufmännische Schulen Kreis Düren. Stolz präsentierten Schüler und Lehrer das Sonnenauto.

Kreis Düren. Ermuntert hat ein Brief der Bundeskanzlerin, der Kick aber kam mit den Solarzellen auf dem Dach des Schulgebäudes: „Eine Vorzeigeschule in Sachen Nutzung der Sonnenenergie“ ist für Landrat Wolfgang Spelthahn das Berufskolleg Kaufmännische Schulen Kreis Düren an der Euskirchener Straße.

Und für den Schulleiter Dr. Karl Wolff ist die Frage schnell und deutlich beantwortet, was denn künftige Kaufleute mit Sonnenenergie zu tun haben. „Die Solarenergie ist der Motor für unsere Zukunft. Da können auch die Kaufleute nicht am Rande stehen.“

Was man mit der Sonne außer der Energiegewinnung auf dem Dach sonst noch machen kann, präsentierten die Schüler um ihren Projektleiter Solar, Jörg Thomessen, dem Landrat und interessieren Gästen. Ein Parabol-Solarkocher, der eine Temperatur bis zu 350 Grad erreicht und unter anderem beim Schulfest in Aktion tritt, und natürlich der „Star“: Das an der Schule entworfene und fahrtüchtige Solarmobil. „Jetzt brüten wir an einem mit einer Person besetzten Mobil“, heizt Jörg Thomessen den Forscher- und Experimentiergeist der Schüler weiter an.

Die Solaranlage auf dem Dach besteht aus 255 Modulen und erzeugt jährlich rund 50.000 Kilowattstunden. Die aktuellen Daten werden per Funk live auf einen Solarmonitor im Pausenzentrum übertragen. „Hier wird Tag für Tag Energie erzeugt, auch wenn die Sonne nicht scheint“, erklärt Dr. Karl Wolff. Die handelsüblichen Solarmodule finden sich allerdings nicht nur auf dem Dach.

In Zusammenarbeit mit den Handwerkern im Hause wurde das Solarmobil gebaut und erfolgreich getestet. Der Landrat, der Lehrern und Schülern für die motivierte Arbeit dankte, preist den Kreis Düren als „Solarkreis“: Da wären der Lehrstuhl und der Solar-Campus an der Fachhochschule Jülich, die Dächer kreiseigener Gebäude, die mit Solarmodulen ausgerüstet sind, und der Solarpark in Inden. Jetzt muss nur die Sonne noch häufiger scheinen…

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