Beim TuS Schmidt hat man sich mit dem Abstieg abgefunden

Von: Kurt Kaiser
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Der Schmidter Co-Trainer Tim Krumpen hat Spaß an seiner neuen Aufgabe gefunden. Noch weiß er nicht, ob er sich in den nächsten Jahren als Trainer oder eher als Torwarttrainer spezialisieren soll. Foto: K. Kaiser

Nordeifel. In den Bezirksligen ist die Nordeifel auch in dieser Saison wieder mit zwei Mannschaften vertreten. Da Germania Eicherscheid und der TuS Schmidt aber in verschiedenen Staffeln eingeteilt sind, kommt es nicht zu den beliebten Eifelderbys.

Germania Eicherscheid spielt in der Staffel 4, mit größtenteils Mannschaften aus den Fußballkreisen Aachen und Heinsberg, eine hervorragende Rolle und meldete sich auf Tabellenplatz zwei in die Winterpause ab. Weniger erfolgreich tritt der TuS Schmidt in der Staffel 3 auf, in der er sich mit Mannschaften aus den Fußballkreisen Köln, Euskirchen und Düren auseinandersetzen muss.

Schon seit einigen Jahren hat man beim TuS Schmidt die Vereinsphilosophie geändert und setzt in erster Linie auf eigene Kräfte. Dass es unter dieser Prämisse ganz schwer ist in der Bezirksliga zu bestehen, darüber sind die Verantwortlichen an der Eichheckstraße sich im Klaren. Schon im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg hätten die Schwarz-Gelben in die Dürener Kreisliga A zurück gemusst, jedoch zogen gleich drei Teams ihre Mannschaften zurück, so dass es keinen sportlichen Absteiger aus Staffel 3 gab und der TuS mit nur 16 Zählern Bezirksligist blieb.

Da die Mannschaft vor der aktuellen Saison nicht verstärkt, sondern durch Abgänge eher noch geschwächt wurde, sieht die sportliche Zwischenbilanz nach der Hinrunde mit nur einem Zähler aus 14 Spielen noch schlechter aus. „Unsere Erwartungshaltung vor der Saison war zwar nicht groß, aber so schlecht wie es in der Tabelle aussieht, ist die Mannschaft nicht. Mit etwas mehr Glück hätten wir schon ein paar Punkte mehr verdient“, weiß Co-Trainer Tim Krumpen. „Es waren schon drei, vier enge Spiele dabei, die wir auch gewinnen konnten“, erinnert der Co-Trainer sich an die Spiele gegen den BC Bliesheim, den VfL Langerwehe und Viktoria Frechen zurück, die man nur mit einem Tor Unterschied verlor.

So richtig abgefertigt wurden die Schmidter nur bei der 0:8-Niederlage bei der Spielvereinigung Schwarz-Weiß Düren. Ziemlich deutliche Niederlagen gab es dann noch gegen den SV Weiden (0:4) und dem Bedburger BV (0:5). Nur zwölf erzielte Tore, aber 51 Gegentreffer zeigen deutlich, dass die Mannschaft in der Kreisliga A besser aufgehoben wäre.

Auch wenn die Erfolgserlebnisse beim TuS ganz dünn gesät sind, hat der Schmidter Co-Trainer Spaß an seinem Job gefunden. Der gelernte Torwart beendete vor einigen Jahren seine Profikarriere bei Alemannia Aachen und stürzte sich ins Berufsleben. Aktuell absolviert er eine Ausbildung als Industriekaufmann und ein berufsbegleitendes BWL-Studium. Trotz der beruflichen Belastung macht Krumpen die Aufgabe beim TuS sehr gerne. „Mal sehen, wo es hingeht, aber im Moment macht es mir sehr viel Spaß mit den Jungs zu arbeiten.“

Wie meistens in den vergangenen Jahren gibt es vor dem Start in die Rückrunde in der Liste der Zu- und Abgänge beim TuS keine Einträge. „Da alle Jungs sich bemühen, wäre es nicht gerecht, ihnen jetzt neue Spieler vor die Nase zu setzen. Realistisch gesehen würden wir auch mit neuen Spielern den Klassenerhalt nicht mehr schaffen“, hält der Co-Trainer, aufgrund der bescheidenen Tabellensituation, personellen Aktionismus für unangebracht.

In der kommenden Woche, genauer gesagt am Freitag, 15. Januar, endet für die Kicker des TuS Schmidt die Winterpause. Nur zwei Tage nach der ersten Trainingseinheit steht das erste Testspiel gegen den Aachener B-Ligisten TuS Lammersdorf auf dem Plan. Am Sonntag, 24. Januar, sind die Schmidter beim Aachener A-Ligisten TV Konzen zu Gast. Eine Woche später folgt der FC Roetgen.

Den letzten Test vor der Winterpause absolviert der TuS am Sonntag, 14. Februar, gegen die SG Vossenack-Hürtgen, den Primus der Dürener Kreisliga B3. In die Rückrunde starten die Schmidter eine Woche früher als die meisten Teams. Am Sonntag, 21. Februar, ist Alemannia Straß zum Nachholderby zu Gast. „Unsere größte Aufgabe ist es, Rückschläge wegzustecken, die Jungs bei Laune zu halten und dann müssen wir von Spiel zu Spiel denken.“

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