Bei Fahrplänen und Buslinien in der Gemeinde Inden hakt es noch

Von: ahw
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Inden. Einen differenzierten Umgang mit den Anträgen von Fraktionen zeigte der Indener Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung.

Während der gemeinsame Antrag der Großkoalitionäre von SPD und CDU zur Renovierung der Toilettenanlage im Keller des Familienzentrums der Gemeinde in Lamersdorf wie gewünscht einstimmig an den Fachausschuss verwiesen wurde, lehnte die Groko-Mehrheit die Anträge von Bündnisgrünen und UDB ab.

Die hatten es SPD und CDU diesen Schritt allerdingt leicht gemacht. Die Bündnisgrünen setzten sich für die Wiederherstellung eines Blumenbeetes in Frenz ein. Das Beet war nach Worten von Bürgermeister Schuster im Rahmen der Einsparungen bei den Unterhaltungsarbeiten entfernt worden.

Ortsvorsteher Roul Combach (SPD) ergänzte, dass es dort früher sogar einen Springbrunnen gegeben habe, sich dort aber inzwischen ein „Distel- und Brennessel-Paradies“ entwickelt habe. Zudem befinde sich das Beet an der falschen Stelle. Im Rahmen der Teilnahme von Frenz am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ werde sich die Dorfgemeinschaft um die Angelegenheit kümmern. „Das kann nicht Aufgabe der Gemeinde sein“, pflichtete ihm CDU-Fraktionschef Reinhard Marx bei.

Die Überarbeitung der zum Jahreswechsel eingeführten Fahrplanänderungen im ÖPNV einschließlich Schülertransfer wollte die UDB im Ausschuss für Gemeindeplanung und Entwicklung behandelt wissen. Mit diesem sehr komplexen Thema ist indes von Beginn an die Gemeindeverwaltung befasst, bei der ebenfalls massive Beschwerden der Betroffenen aufgelaufen sind. „Wir sind in einem bestimmten Verfahren“, bat Bürgermeister Schuster um Verständnis, dass bislang nur Kleinigkeiten verbessert wurden.

„Wir befinden uns in der Pilotphase“, ergänzte Josef Johann Schmitz (SPD), der befürchtet, dass es „keine hundertprozentige Lösung gibt“, zumal sich die Gemeinde keine zusätzlichen Verkehre leisten könne. Zudem appellierte er, der Gemeinde nicht dazwischenzufunken. Gar eine Farce nannte Reinhard Marx den Antrag, auch wenn bei den Fahrplänen viele Probleme noch nicht gelöst seien.

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