Bei der Ausbildungsbörse ist für jeden etwas dabei

Von: luk
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Anschauungsmaterial: Das Beruf
Anschauungsmaterial: Das Berufskolleg für Technik hatte - wie auch zahlreiche Unternehmen - Arbeitsgeräte mitgebracht, um die Jugendlichen über Arbeitsabläufe zu Foto: Weinberger

Kreis Düren. „Die Ausbildungsbörse hat schon Tradition”, stellte Claudia Steinhardt, Leiterin der Agentur für Arbeit in Düren, fest. Am Dienstag stand das Haus der Stadt wieder ganz im Zeichen von Ausbildung und Studium.

Über 40 Unternehmen aus der Region stellten sich in diesem Jahr im Haus der Stadt vor. „Da ist für jeden Geschmack etwas dabei: Ob Industrie, Handwerk oder Dienstleistung - für jeden dieser Bereiche sind Unternehmen vor Ort”, sagte Claudia Steinhardt. Ob Industriekaufmann, Elektroniker, Finanzbeamter oder Landschaftsgärtner: Über jedes einzelne Berufsfeld konnten sich Interessierte im Haus der Stadt informieren. Auch das Nelly-Pütz-Berufskolleg und das Berufskolleg für Technik stellten sich vor.

So mancher Jugendliche kam mit seinen Eltern; Schulklassen besuchten geschlossen die Ausbildungsbörse, erfuhren teils bei Rallyes mehr über viele der vorgestellten Ausbildungsberufe. Auch Lehrer schlenderten an den Ständen vorbei, sammelten Informationsmaterial für Schüler und Unterricht. Andere Jugendliche hatte die Bewerbungsmappe unter den Arm geklemmt; wollten sich schon frühzeitig einen begehrten Ausbildungsplatz sichern. „Kontakte knüpfen” sei ein wichtiger Faktor der Ausbildungsbörse, erklärte Steinhardt.

Schließlich könne man bei der Börse mehr und vor allem persönliche Informationen über das Unternehmen erhalten als beispielsweise im Internet. „Zudem kann man sich mit anderen Auszubildenden unterhalten, die einem einen Einblick in die späteren Tätigkeiten gewähren können”, berichtete Claudia Steinhardt.

Karl-Josef Cranen, Leiter der Job-com des Kreises Düren, sieht in der Veranstaltung auch die Vorteile für die Unternehmen: „Wegen des demographischen Wandels wird es in geraumer Zeit einen Mangel an Fachkräften geben. Die Unternehmen sollten also schon jetzt versuchen, diese auszubilden”, berichtete Cranen. „Deshalb ist die Veranstaltung eine Plattform, auf der sich Chancen für beide Seiten bieten.” Interessierte könnten sich ein Bild der Berufe machen, die Unternehmen mögliche Auszubildende unter die Lupe nehmen.

In diesem Jahr gab es erstmals ein Rahmenprogramm bei der Ausbildungsbörse. So bot die Berufsberaterin Inga Jacobsen ein Bewerbungstraining an. Wie trete ich auf? Wie verhalte ich mich unter Druck? Wie vermittle ich einen guten Eindruck? All das wurde den Schülern im Training nähergebracht. Doch nicht nur die Jugendlichen waren zum Bewerbungstraining eingeladen, sondern auch Lehrer, damit sie im Unterricht hilfreiche Tipps rund um die Bewerbung weitergeben können.

Weiterhin informierte der Internationale Bund über „ausbildungsbegleitende Hilfen”, die Abitur-Beraterin Monika Pönicke referierte über den „Doppelten Abi-Jahrgang”. Vor dem Haus der Stadt hatte der Info-Truck der Bundeswehr seine Türen wieder geöffnet. Außerdem informierte das WDR-Lehrstellenteam in seinem englischen Doppeldecker Interessierte über Aspekte von Bildung und Ausbildung in Nordrhein-Westfalen. „Die Ausbildungsbörse wird immer wichtiger”, berichtete Cranen. Das Engagement der Unternehmen, sich gut zu präsentieren, und die vielen Ausbildungsinteressierten gaben ihm Recht.
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