Bei den „Burgnarren“ geht‘s über Tisch und Bänke

Von: Christoph Hahn
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Die Gastgeber zeigten geballte Präsenz: Bei der Jubiläumssitzung zum 4x11-jährigen Bestehen der KG „Frenzer Burgnarren“ stürmten die Aktiven mit allen Tollitäten die Bühne der Kulturhalle Langerwehe. Foto: Christoph Hahn
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Da sprang das Publikum von den Stühlen: Markus Rey von „Die Jungen Trompeter“ bot der Jubiläumssitzung eine ganz besondere Show. Foto: Christoph Hahn

Langerwehe/Frenz. Sie ließen es ordentlich krachen: Bei der Kostümsitzung zum 4x11-jährigen Bestehen der KG „Frenzer Burgnarren“ füllte sich die Langerweher Kulturhalle bis zum Bersten mit knatschjecken und feierwütigen Narren – und das aus gutem Grund.

Die Programmmacher um Präsident Reinhard Gronau und den Ersten Vorsitzenden Bert Bardenheuer hatten nicht mit zahlreichen Gaststars gespart – Sängerin Marita Kölner und des Reiterkorps Jan van Werth, die mit ihrer Tanzgarde in drei Reisebussen aus Köln anreisten, zum Beispiel. Das verfehlte die Wirkung auf das Publikum in spe nicht, und so nimmt es kaum Wunder, dass die Jubiläumssitzung schon Wochen im Voraus total ausverkauft war.

Den Auftakt selber zu gestalten – das ließen sich die Gastgeber nicht nehmen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bert Bardenheuer, der die Scharen im Saal auf die polizeilichen Alkoholkontrollen in Frenz nach der Sitzung hinwies (eine „Gefahr“, der die Organisatoren durch einen Bus-Pendeldienst Paroli zu bieten versuchten), übernahm Reinhard Gronau auf der Bühne das Ruder.

Der Präsident erwies sich als schlagfertig und sattelfest, hatte aber gegen Prinz Markus I. „De Mösch“ (Spiegelmacher) nicht die geringste Chance. Der nämlich enterte die und startete eine gewaltige Charme-Offensive – mit seinem Prinzenlied „Ich bin wie ich bin“ und einer spürbaren gewaltigen Lust am öffentlichen Auftritt. Unterstützung hatte sich der Narrenherrscher ebenfalls mitgebracht – in Person der Hennefer Stadtsoldaten, bei denen Markus Spiegelmacher inaktives Mitglied ist.

Kinderprinz Lars (Kerinnis) und Prinzessin Fabienne waren, flankiert von den Aktiven der Burgnarren, ebenfalls mit von der Partie. Die punkteten nicht nur nebenbei durch ihre Tanzmariechen und -ensembles: Die Juniorinnen von „Fire On Stage“ mit ihrer temperamentvollen Monster-Party, Ilastix, Schief Mötterche sowie den Solistinnen Celina Spiegelmacher und Lea Engels – sehr zur Freude von Indens Bürgermeister Jörn Langefeld, der Frenzer Ortsvorsteherin Hella Rehfisch und NRW-Parlamentarier Peter Münstermann (SPD).

Ähnlich imposant wie das Aufgebot der Kräfte aus eigenen Reihen wirkte die Schar der illustren Gästen. Außer den Gästen Marita Köllner und „Jan van Werth“, deren Prominenten-Status kaum einen Zweifel zulässt, gaben sich unter anderem das Bauchredner-Duo Klaus & Willi, Büttenredner „Mister Feinripp“ Guido Hoss und die „Fidelen Sandhasen“ aus Oberlar im Rhein-Sieg-Kreis die Ehre.

Ganz besonderen Beifall erntete die mitreißenden Musikalität von „Die Jungen Trompeter“: Das Brüder-Duo Markus und Peter Rey bot eine ganz besondere Show – Peter auf der Bühne und im Saal, Markus über lange Zeit hinweg stehend auf einem Tisch. Dann toben die Jecken, dann hält es kaum noch jemand auf den Stühlen. Kölscher Sang und Klang – der kommt auch und gerade in Frenz und Langerwehe gut an.

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