Beachsoccer-Turnier liegt voll im Trend

Von: brit
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Wenn Fußball von Rasen oder Hartplatz an den Strand verlegt wird, nennt sich das Beachsoccer. Die Schuhe dürfen bei dieser „Sandsportart“ zuhause bleiben. Foto: B. Sylvester

Inden-Pier. Palmen, die im Wind rascheln, weicher weißer Sand und sogar ein kleiner Pool – die Rahmenbedingungen dieses Fußballturniers waren ein wenig anders als üblich. Und genau betrachtet wurde auf „Beacher‘s Island“ keinesfalls der beliebte Rasensport sondern „Beachsoccer“ gespielt.

Auf Einladung des Fußballverbands Mittelrhein (FVM) wetteiferten am Wochenende jeweils 18 B-Junioren und Juniorinnen-Teams um Sieg, Titel und Platzierungen. Bereits zum dritten Mal wurde der Wettbewerb ausgetragen.

Spannende Spiele

Mit den Füßen im Sand beobachteten recht viele Zuschauer hart umkämpfte, spannende Vorrundenspiele und Finalpartien. An der „Poolbar“ gab es für Publikum und Akteure kühle Getränke, derweil die Grillmeister an Rost und Friteuse schwitzen, um die Schlange stehenden Hungrigen zu versorgen. Angesichts solcher Bilder entstand schon fast ein wenig Urlaubsstimmung, zu der dann jeweils am Nachmittag freundlicherweise auch die Sonne noch ihren Teil beitrug.

Nicht nur die äußeren Bedingungen waren anders als sonst, gleiches galt auch für die Ausrüstung der Spielerinnen und Spieler: Die Fußballschuhe blieben ebenso zuhause wie Stutzen oder Scheinbeinschoner. Da sich Mittelkreis und ähnliche Spielfeldbegrenzungen nur schwerlich in den weichen Sand zeichnen lassen, waren die Schiedsrichter wohl noch ein wenig mehr als normalerweise auf gutes Augenmaß angewiesen.

Einen Haken schien der ungewohnte Untergrund für die Aktiven zu haben: Mehr als einmal blieb ein Kicker im Sand liegen und musste die malträtierten Gliedmaßen erst einmal kühlen, bevor es weitergehen konnte. Der guten Stimmung unter Gästen und Spielern taten solche Randerscheinungen jedoch keinerlei Abbruch. Davon abgesehen, erwies sich der FVM-Beachsoccer Cup 3.0 als „ganz normales“ Fußballturnier, das am Ende der SV Breinig 1910 bei den Junioren und die SG 92 Hellenthal bei den Juniorinnen für sich entschieden. Den Mädchen wurde noch eine besondere Ehre zuteil: Die frühere Nationalspielerin Inka Grings reiste persönlich an und verlieh den siegreichen Teams ihre Auszeichnungen.

Turniere gut angenommen

Angesichts der positiven Resonanz wird dieses Beachsoccer-Turnier sicherlich nicht das letzte seiner Art gewesen sein. „Die beiden Turniere sind in kurzer Zeit voll, Beachsoccer wird von der Jugend gut angenommen“, freute sich Markus Altmann vom veranstaltenden FVM.

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