Kreis Düren - Bausteine der Pflegelandschaft

Bausteine der Pflegelandschaft

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In einer älter werdenden Gesellschaft ist Pflege ein immer wichtigeres Thema. Foto: dapd

Kreis Düren. Da immer mehr Menschen immer älter werden, ist die Pflege eines der großen Zukunftsthemen. Im Kreis Düren gibt es bereits eine Vielzahl von Hilfs- und Unterstützungsangeboten, deren Ziel es ist, Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen ein Höchstmaß an Lebensqualität zu sichern.

Über ausgewählte Bausteine der Pflegelandschaft informierte sich die Pflegekonferenz des Kreises Düren in ihrer 23. Sitzung im Kreishaus.

Das gerade anlaufende Projekt „Mit uns - Demenzfreundlicher Kreis Düren”, das die Kreisverwal-tung mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung umsetzt, stellte Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Chancengleichheit, Familien und Senioren, vor. Zunächst gilt es, Demenz zu einem öffentlichen Thema zu machen. Dazu wurde in Zusammenarbeit mit der DKB und der Rurtalbahn eine Plakataktion gestartet.

Sie berichtete auch über die Pflegestützpunkte, die der Kreis Düren und die AOK Rheinland/Hamburg in Düren und Jülich betreiben. In ihnen werden die Kompetenzen gebündelt, so dass die Ratsuchenden umfassend über alle Aspekte der Pflege beraten werden können, und zwar kostenfrei und trägerneutral. Mit einer Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit soll dieses hilfreiche Angebot stärker im Bewusstsein der Bürger verankert werden.

Das Lindern von Leiden sterbenskranker Menschen hat sich das „Ambulante Hospiz- und Palliativzentrum” (AHPZ) am Sophienhof in Niederzier zur Aufgabe gemacht. Martin Franke, Allgemeinarzt und Vorsitzender der Hospizbewegung Düren-Jülich, und die Krankenschwester Daniela Leroy stellten das Angebot vor, das rund um die Uhr abrufbar ist. Viele verschiedene Rädchen müssen ineinander greifen, um Schwerstkranken ein menschenwürdiges Sterben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, berichtete der Mediziner. Dabei spielen auch die in der Hospizbewegung ehrenamtlich Engagierten eine wichtige Rolle, da sie Sterbenden wie Angehörigen in schweren Stunden hilfreich beistehen.

Caritascare, ein gemeinsames Projekt des Caritasverbandes Düren-Jülich und des St.-Augustinus-Krankenhauses, stellte Ursula Seeger vor. Auch hier geht es darum, Menschen am Ende ihres Lebens bestmögliche Versorgung und Begleitung angedeihen zu lassen. Auch diese Leistung wird rund um die Uhr angeboten. Dazu wurde unter 02421/599-807 ein Hospiz- und Palliativ-Beratungstelefon eingerichtet. Abgerundet wurde der Tag mit einer Vorstellung der Tagespflegeeinrichtung „Sen Aktifa” in Gürzenich.

Unter der Leitung von Kreisdirektor Georg Beyß wählte die Pflegekonferenz zwei neue Stellvertreterinnen für den Vorsitzenden Landrat Wolfgang Spelthahn. Einstimmig wurden Gerda Graf zur ersten und Ursula Otte zur zweiten Stellvertreterin gewählt. Neue Ansprechpartnerinnen in der Geschäftsstelle sind Verena Cranen (02421/22-2263) und Elke Ricken-Melchert (22-2260).
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