Kreis Düren - AWO setzt sich für den Ausbau der U3-Betreuung ein

AWO setzt sich für den Ausbau der U3-Betreuung ein

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Kreis Düren. Das Kindergartenjahr neigt sich dem Ende zu. Bevor die 22 Kindertageseinrichtungen im AWO-Kreisverband Düren Ferien machen, trafen sich jetzt die Leiterinnen der Einrichtungen, um sich über das neue Kindergartenjahr informieren zu lassen.

Schwerpunkte des Organisationstreffens war es, festzustellen, wie sich die Belegung für das neue Kindergartenjahr darstellt und wie der Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren in den Einrichtungen vorangeht.

AWO-Fachberaterin Elfriede Nöldgen teilte mit, dass alle 22 Kindertageseinrichtungen voll belegt sind und bei zwölf Einrichtungen im Kreisverband Düren Wartelisten geführt werden. Die Information über den Ausbau der U3-Plätze durch den Kreisvorsitzenden Johannes Veith führten zu einer erregten Diskussion.

So wurde mit „großer Bestürzung und Unverständnis” zur Kenntnis genommen, dass in der Stadt Düren der weitere Ausbau von Betreuungsplätzen angehalten wird. Alle AWO-Vertreter seien sich darüber im Klaren, dass im Jahr 2013 Kinder ab dem ersten Lebensjahr einen gesetzlichen Anspruch auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung haben und auch in der Stadt Düren eine Belegung diesbezüglich von 35 Prozent der infrage kommenden Kinder erreicht werden soll.

„Wenn es nun zum Stillstand des Ausbaus von U3-Plätzen in der Stadt Düren kommt, kann jetzt schon gesagt werden, dass es 2013 mehr als kritisch wird”, sagte Johannes Veith. Dies sei in den sieben AWO-Einrichtungen im Kreis nicht der Fall.

Dort seien die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass ab 2013 der gesetzliche Anspruch für Kinder ab dem ersten Lebensjahr erfüllt werden kann. In der Stadt Düren, sagte Veith, treffe dieses nicht zu. So müssen von 15 Kindertageseinrichtungen der AWO noch zwölf für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren hergerichtet werden.

Der AWO-Kreisverband, fuhr Veith fort, werde sich massiv dafür einsetzen, dass ab 2013 - und wenn es der Bedarf hergibt noch früher - die Betreuung von U3-Kindern möglich ist.

Veith: „Alles andere wäre gegenüber den Eltern nicht zu verantworten, die ihren Anspruch geltend machen. Es kann nicht sein, dass er wegen fehlender Räume nicht eingelöst werden kann.”
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