Düren - Ausbildung auf hohem Niveau

Ausbildung auf hohem Niveau

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Staatssekretär Thomas Rachel (2.v.r.) übergab den Zuschussbescheid des Bundesbildungsministeriums für das „Track” an IHK-Präsident Dieter Philipp (r.) und Kammergeschäftsführer Manfred Frohn (l.). Foto: Abels

Düren. Im Rahmen ihres Konjunkturprogramms intensiviert die Bundesregierung auch die Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten. „Zusätzlich stehen uns in diesem Haushaltsjahr 15 Millionen Euro zur Verfügung”, erklärte Thomas Rachel (MdB), Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, bei einem Besuch im Trainings-Centrum Kraftfahrzeugtechnik (Track) der Handwerkskammer Aachen in Düren.

Der CDU-Politiker war nicht mit leeren Händen in seine Heimatstadt gekommen. Aus dem Fördertopf überreichte er Kammerpräsident Dieter Philipp und Kammergeschäftsführer Manfred Frohn einen Zuschussbescheid in Höhe von 70.000 Euro, zur Anschaffung neuer technischer Lehrmittel.

Der Betrag ist Teil eines Investitionsplans, an dem sich auch das Land NRW mit 31.000 Euro beteiligt. Angeschafft werden sollen vor allem neue Motor- und Abgastester, eine moderne Ausstattung zur Wartung von Klimaanlagen und Spezialwerkzeuge. Insgesamt investiert die Handwerkskammer Aachen rund 150.000 Euro in das im September 2003 eröffnete Bildungszentrum.

Thomas Rachel unterstrich den großen Stellenwert der überbetrieblichen Ausbildung. Das Land brauche qualifizierten Nachwuchs, gerade in diesen schweren Zeiten. Um so wichtiger sei es, das Interesse und das Potenzial aller Jugendlichen zu wecken. Und weil sich die Technik ständig weiterentwickle, müssten auch die Ausbildungsinhalte immer wieder angepasst werden. „Die Ausbildung darf nicht hinterherhinken, sondern muss immer an der Spitze stehen”, betonte Rachel und lief mit diesen Worten bei Dieter Philipp offene Türen ein.

Gleichzeitig appellierte Rachel an die Betriebe mit Blick auf die demographische Entwicklung, ihre hohe Ausbildungsbereitschaft nicht zurückzufahren. „Schon in diesem Jahr haben wir 50.000 Schulabgänger weniger”, verdeutlichte der Staatssekretär den sich anbahnenden Facharbeitermangel.
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