Ausbau des Bahnradweges kostet 1,9 Millionen Euro

Von: sj
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Der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse Aachen-Jülich ist bereits auf dem Teilstück von Hoengen bis Aldenhoven und von Aachen durch Würselen bis an die Alsdorfer Stadtgrenze durchgehend asphaltiert. Foto: Archiv

Kreis Düren. Begonnen hat das Projekt in der Städteregion Aachen, mittlerweile ist der Ausbau des Bahnradweges in Alsdorf-Warden angekommen. Der Ausschuss für Kreis- und Regionalentwicklung empfiehlt dem Kreistag einstimmig, auch die Lücke bis Jülich zu schließen.

Unter der Voraussetzung, dass die von der Bezirksregierung Köln zugesagte Bewilligung von Fördergeldern auch erfolgt.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Kreis Düren einen Förderantrag gestellt, um Zuschüsse für die Fortsetzung des Bahnradwegs Aachen – Jülich zu erhalten. Einer alten Bahntrasse folgend sollen Radfahrer künftig von Aachen bis Jülich auf einem durchgehend asphaltierten Radweg fahren können. In Abstimmung mit den Kommunen Aldenhoven und Jülich wurden auch zwei Nebenstrecken in das Projekt aufgenommen: So sollen neben der Hauptverbindung zum Jülicher Bahnhof auch jeweils eine Strecke zum Campus Jülich und zum Forschungszentrum ausgeschildert und – wo nötig – ausgebaut werden.

Der gesamte Ausbau kostet etwa 1,9 Millionen Euro, nach Auskunft der Kreisverwaltung hat die Bezirksregierung eine Förderzusage für die Jahre 2017 und 2018 erteilt, der Fördersatz liegt bei 70 Prozent. Den verbleibenden Eigenanteil soll – analog zur Verfahrensweise in der Städteregion Aachen – der Kreis Düren übernehmen. Mit Fertigstellung sollen die Radwege in die Obhut der Kommunen übergehen. Ein Förderbescheid ergehe frühestens 2017.

Die Hauptstrecke ab Warden ist 12,65 Kilometer lang, die Abzweigungen 4,34 und 2,39 Kilometer. Auf Aldenhovener Gebiet ist der Weg bereits ausgebaut, dort soll die Strecke bei Bedarf aber saniert werden. Große Teile der Strecke laufen abseits von Schnellstraßen, Schnittstellen sollen ausgebaut werden, um Übersichtlichkeit und Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Auch wenn die Kommunen Aldenhoven und Jülich bereits in die Planungen eingebunden waren, fordert die Fraktion der Kreis-SPD, vor Projektbeginn noch einmal verbindlich zu klären, dass nach Fertigstellung des Weges die Unterhaltungskosten von den Kommunen übernommen werden.

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