Armin Großek ist neuer Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands

Von: Jörg Abels
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Niederzier. Eine Frage unserer Zeitung im Vorfeld der Bürgermeisterwahl 2013 hat Armin Großek nicht mehr losgelassen: Warum kann die Niederzierer CDU das bei Bundes- und Landtagswahlen vorhandene Wählerpotenzial auf kommunaler Ebene nicht heben?

Die Antwortwill der neue Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands bis zur nächsten Gemeinderatswahl 2020 finden. „Bis dahin müssen wir wissen, an welchen Stellschrauben wir als CDU drehen können. Es reicht nicht, immer nur auf die Stärke der SPD zu verweisen“, erklärte der 27-jährige Nachfolger von Gaby-Schmitz-Esser, die nach zehn Jahren an der Spitze des Gemeindeverbands nicht mehr für den Parteivorsitz kandidierte und sich neben dem Beruf nun auf den Fraktionsvorsitz im Rat konzentriert.

Der eingeleitete Verjüngungsprozess und eine aktive Mitgliedergewinnung sollen erste Schritte sein. „Und wir müssen den Mut haben, uns intensiver als bisher mit der Arbeit der SPD in der Gemeinde auseinanderzusetzen, forderte Großek und machte gleich den Anfang. Er kritisierte, dass sich der Bürgermeister im Vorfeld nur ungenügend über den Investor eines Reha-Zentrums in der „Neuen Mitte“ informiert habe und man erst aus der Presse erfahren musste, dass die versprochenen Kontakte zu Fußball-Bundesligisten offenbar frei erfunden waren.

„Hoffentlich ist das nicht sinnbildlich für die Gewerbeansiedlungspolitik der Gemeinde“, erklärte Großek unter dem Beifall der Mitglieder, die ihm bei der Wahl einen großen Vertrauensvorschuss gaben. Alle 46 Anwesenden stimmten für den wissenschaftlichen Mitarbeiter des Staatssekretärs Thomas Rachel.

Und der Verjüngungsprozess, der bereits in den Ortsverbänden Niederzier, Oberzier und Krauthausen mit der Wahl neuer Vorsitzender eingeleitet wurde, setzte sich auch bei der Wahl der stellvertretenden Gemeindeverbandsvorsitzenden fort. Großek wird unterstützt vom 30-jährigen Danilo Schröder (39 Ja-Stimmen), vom 28-jährigen Volker Wenzel (38) und von alt gedienten Erich Cremer, der mit 30 Ja-Stimmen das schwächste Ergebnis erzielte.

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