Arbeitslosenzahlen sinken im Oktober erneut

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Kreis Düren. Nach den bereits im Vormonat deutlich gesunkenen Arbeitslosenzahlen hat sich die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen im Oktober erneut deutlich reduziert.

Im Oktober ging die Zahl der arbeitslosen Menschen im Kreis Düren um 313 Personen (drei Prozent) zurück und liegt nun bei 10 117 Arbeitslosen. Die Arbeitslosenquote liegt mit 7,6 Prozent nun unter dem Vorjahresniveau (Vormonat 7,8 Prozent).

Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II („Hartz IV”) sank die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Düren gegenüber dem Vormonat um 313 (3,9 Prozent). Sie liegt mit 7750 Arbeitslosen um 83 Betroffene (1,1 Prozent) unter dem Vorjahresergebnis. Mit 2367 Arbeitslosen hat sich die Zahl der von der Agentur für Arbeit Düren betreuten Menschen nicht verändert. Binnen Jahresfrist hat sich jedoch auch dort die Arbeitslosenzahl verringert (minus 169 Personen, minus 6,7 Prozent).

„Mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit der unter 25-jährigen und der Älteren liegt die Entwicklung des Bezirks im Landestrend”, bewertete Claudia Steinhardt, Geschäftsführerin der Dürener Agentur für Arbeit, am Mittwoch die Arbeitsmarktsituation. „Trotzdem wird durch die unveränderte Zahl der Arbeitslosen im SGB-III-Bereich deutlich, dass der Aufschwung auch in der Dürener Region an Schwung verlieren könnte. Rückläufige Stellenmeldungen der Arbeitgeber und die sinkende Zahl an Arbeitsaufnahmen belegen diese Vermutung.”

Claudia Steinhardt geht jedoch weiterhin von einer positiven Entwicklung auf dem Dürener Arbeitsmarkt bis zum Wintereinbruch aus. Vor diesem Hintergrund freut sich Landrat Wolfgang Spelthahn, der mit der Job-com für die Betreuung der Langzeitarbeitslosen im Kreis zuständig ist, über den im zweiten Monat in Folge deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Bereich der Grundsicherung.

Fachkräftesicherung

„Es ist trotz der durch das geringere Budget eingeschränkten Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose gelungen, die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen deutlich zu verringern und letztendlich auch die Sockelarbeitslosigkeit zu reduzieren.” Trotzdem müssten auch vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunkturprognosen alle Anstrengungen fortgesetzt werden, „die der Aktivierung der Arbeitsmarktressourcen zur Fachkräftesicherung dienen”, sagte Spelthahn.
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