Appetit auf ein Stück vom RWE-Kuchen

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Allein für die Verlegung der Hambachbahn (im Bild die Unterquerung der A4 bei Ellen) vergibt RWE Power Aufträge von 113 Millionen Euro. Ein Teil ist bereits an Firmen aus der Region gegangen. Foto: Abels

Kreis Düren. Unter dem Motto „Dialog mit dem gewerblichen Mittelstand” hatte Landrat Wolfgang Spelthahn Vertreter von RWE Power und mittelständischer Firmen aus dem Kreis Düren zu einem Infoabend ins Kreishaus eingeladen.

Die Resonanz war groß: 80 Firmenvertreter nutzten die Gelegenheit, um Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit mit dem Bergbautreibenden auszuloten. „Angesichts der aktiven Tagebaubetriebe und Kraftwerke, den anstehenden Umsiedlungen von Pier und Morschenich sowie aktueller Infrastrukturprojekte wie die A4- und Hambachbahn-Verlegung eröffnen sich für den gewerblichen Mittelstand in wirtschaftlich harten Zeiten interessante Auftragsvolumen”, erläuterte Landrat Wolfgang Spelthahn zum Auftakt der Veranstaltung, bei der auch die Entwicklungsgesellschaft Indeland sowie die Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Kreis Düren (GWS) vertreten waren.

Der Landrat unterstrich die Rolle von RWE Power als einen der großen Arbeitgeber in der Region. 11500 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen im rheinischen Revier. Die Wirtschaftskraft, die sich aus der Lohn- und Auftragssumme ergibt, belaufe sich auf jährlich rund 1,1 Milliarden Euro. Dabei vergebe RWE Power eine Vielzahl von Aufträgen an die in der Umgebung tätigen Firmen, um den laufenden Betrieb sowie die Wartung und Instandhaltung aller von RWE Power betriebenen Anlagen zu gewährleisten. Rund 50 Prozent des Beschaffungsvolumens für Tagebaue und Kraftwerke verblieben somit im rheinischen Revier.

Mehrere Referenten stellten in Kurzvorträgen die aktuellen Projekte des Bergbautreibenden vor und bezifferten dabei jeweils die Gesamtkosten sowie den Anteil der noch zu vergebenden Aufträge. „Die Braunkohlenindustrie ist einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in unserer Region”, unterstrich Landrat Spelthahn. „Ich möchte daher allen Gewerbetreibenden in unsrem Kreis Mut machen, sich an den Ausschreibungen und vor allem an der Registrierung bei RWE zu beteiligen.” Dadurch erhielten die Firmen zusätzlich die Chance, von den gesamten Aktivitäten des RWE-Konzerns zu profitieren. Dafür habe das Unternehmen auf seiner Internetseite ein entsprechendes Portal geschaltet, in das sich Firmen eintragen können.
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