Anregungen und Tipps für gute Erziehung

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Sie gehen neue Wege in der Jug
Sie gehen neue Wege in der Jugendhilfe: Während einer Feierstunde erhielten 15 Pädagoginnen im Kreishaus ihre Zertifikate, die sie als Elterntrainerinnen ausweisen. Ihre Aufgabe ist es nun, Familien mit und ohne Migrationshintergrund in Erziehungsfragen zu beraten und zu begleiten.

Kreis Düren. „Jeder Cent ist bei ihnen richtig angelegt”, betonte Zülfiye Kaykin, Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales. Sie war nach Düren gekommen, um den Abschluss des Komm-In-Projektes „Neue Wege der Jugendhilfe für Familien mit und ohne Migrationshintergrund” zu feiern und den neuen interkulturellen Elterntrainerinnen ihre Zertifikate zu übergeben.

Auf neuen Wegen unterwegs

„Wir sind wirklich auf neuen Wegen unterwegs gewesen und manchmal wussten wir nicht, was uns hinter der nächsten Wegbiegung erwartet”, resümierte Helga Conzen, Leiterin des Katholischen Forums für Familienbildung. 15 Pädagoginnen mit und ohne Migrationshintergrund wurden zu interkulturellen Elterntrainerinnen ausgebildet. Sie haben zukünftig die Aufgabe, Eltern anzusprechen, denen es schwer fällt, ihren Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen - aus welchen Gründen auch immer.

Diese Eltern können in einer „Schritt-für-Schritt-Elterngruppe” Anregungen und Ideen für eine gute Erziehung erhalten, sich austauschen und vielleicht auch gegenseitig unterstützen.

15 neue Elterngruppen-Trainerinnen aus dem Irak, Russland, Syrien, der Türkei und Deutschland, alle mit pädagogischem Abschluss, sei es als Lehrerin, Erzieherin oder als Diplom-Pädagogin, wurden in einer mehr als 50 Stunden umfassenden Fortbildung qualifiziert. Sie haben sich mit den Bedürfnissen von Familien mit Migrationserfahrung auseinandergesetzt, mit Gefährdungsfaktoren für Familien, mit Hilfemöglichkeiten und vor allem Kommunikationstechniken. Sie wollen künftig Eltern erreichen, die noch nie an Familienbildungsangeboten teilgenommen haben, diese aber dringend benötigen.

Im Rahmen der Ausbildung wurden in sieben Elterngruppen schon die ersten 50 Familien unterstützt. Folgendes Fazit zieht Gregor Dürbaum, Leiter des Kreis-Jugendamtes: „Die Elterngruppen waren so erfolgreich, dass mein Kollege Manfred Savelsberg vom Jugendamt der Stadt Düren und ich dieses Angebot in unser Konzept der Frühen Hilfen aufnehmen und finanzieren werden. Möglichst viele Familien sollen dieses Angebot erhalten.”

Der Dank aller Beteiligten ging an die Projektkoordinatorin und Ideengeberin des Projektes, Sybille Haußmann von der Stabsstelle Migration des Kreises, und das Land NRW für die finanzielle Förderung. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter ? 02421/9468-17 (Katholisches Forum) oder unter ? 02421/22-1433 (Kreis Düren, Stabsstelle Migration).
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