Aktivist zu 1500 Euro Geldstrafe verurteilt

Von: kf
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Düren. Ein Braunkohle-Gegner musste sich am Freitagnachmittag vor dem Amtsgericht in Düren verantworten.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem 33-jährigen Aktivisten aus den Niederlanden Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.

Die Taten ereigneten sich von August bis Oktober 2015 im Tagebau Hambach. Der 33-jährige Niederländer saß deshalb von Oktober bis Mitte Dezember in Untersuchungshaft. „Zunächst anonym, später machte der Mann Angaben zu seiner Identität und wurde verschont“, sagte Staatsanwalt Dr. Jost Schützeberg auf Anfrage unserer Zeitung.

Das Amtsgericht verurteilte den Braunkohle-Gegner am Freitag zu einer Geldstrafe in Höhe von 150 Tagessätzen à zehn Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Ob der Mann gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen wird, ist noch unklar.

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