Actionreiches Rennwochenende beim MSC Arnoldsweiler

Von: Kr.
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Tim Prümmer und Steffan Effertz vom MSC Kleinhau fuhren für das deutsche Team um die Europameisterschaft der Seitenwagen. Foto: Król
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Steven Hartwig, Lokalmatador vom MSC Arnoldsweiler, erkämpfte sich in der Klasse National MX2 den Tagessieg. Foto: Król

Alt-Lich-Steinstraß. „Angst darf man nicht haben, dann macht man Fehler, aber Respekt habe ich schon vor einem Rennen“, sagt Timm Prümmer, der mit Stefan Effertz vom deutschen Team eines der 27 Motocross-Gespanne fährt, das beim Höllenritt am Fuße der Sophienhöhe mit dabei war. Schließlich ging es um Punkte im Kampf um die Europameisterschaft der Seitenwagen (IMBA).

Für die Zuschauer war der Wettkampf der besten Gespann-Fahrer aus ganz Europa sicherlich das spektakulärste Ereignis bei der 47. Motocross-Veranstaltung des MSC Arnoldsweiler. Am Ende setzten sich die Favoriten, das englische Team Jack Etheridge /Scott Grahame, mit dem Tagessieg des Rennens mit drei Laufsiegen durch und bauten ihre Führung nach dem vierten Meisterschaftslauf auf 60 Punkte aus. Sie liegen damit vor den Belgiern Nick Janssens/Glenn Janssens, und auf Rang drei rangieren die Schweizer Piloten Marco Boller/ Marius Strauss.

Für Timm Prümmer und Stefan Effertz vom MSC Kleinhau sprang am Ende in Lauf 1 ein 15. Platz, in Lauf 2 ein 20. und im dritten Lauf der 18. Platz heraus. Immerhin zählt das Gespann aus der Eifel zu den 20 Besten in Europa.

Prümmer, der auf seinen verletzten Partner Andreas Heucken verzichten musste, schlug sich mit dem Ersatzbeifahrer und Routinier Stefan Effertz sehr gut.

Doch auch bei den übrigen Rennen wurde den Zuschauern einiges geboten. Im Lager des MSC Arnoldsweiler freute man sich ganz besonders, das mit Steven Hartwig ein Lokalmatador auf dem Siegertreppchen stand. Der 17-jährige fuhr ein fehlerfreies Rennen, siegte in beiden Läufen und holte den Tagessieg. In der Meisterschaft der Klasse DAMCV National MX2 schob er sich auf Platz 3 vor.

Bereits mit fünf Jahren machte er seine ersten Fahrversuche. Er fährt im zweiten Jahr in dieser Klasse und ist so seinem Ziel, am Ende der Meisterschaft unter die Top 3 zu gelangen, ein großes Stück näher gekommen.

Ausgezeichnete Leistungen erbrachten auch Uwe Jordine vom MSC Kleinhau, der mit zwei Laufsiegen in der Klasse Twinshock Tagessieger wurde und nun in der Meisterschaft an Platz 1 liegt, sowie Hubert Heck, ebenfalls MSC Kleinhau. Er belegt bei den Veteranen Platz 2 und liegt in der Meisterschaft aussichtsreich auf dem 2. Rang.

Überhaupt erlebten die zahlreichen Zuschauer ein Rennwochenende vom Feinsten. Auf der 1,4 Kilometer langen Strecke mit ihren zehn Sprunghügeln war mit spannenden Positionskämpfen in allen Klassen stets Action angesagt. In rund 20 Solo-Klassen wurde um die Deutsche Amateur Motocross-Meisterschaft gefahren. Der tiefe Boden mit Sand und Kies forderte den Fahrern einiges ab und ging ganz schön an die Substanz.

Zufriedene Gesichter gab es beim Veranstalter. „Wir hatten ein tolles Starterfeld, viele Zuschauer und spannende Rennen, und vor allen Dingen verlief das Rennen ohne größere Verletzungen für die Aktiven“, freute sich der Ehrenvorsitzende des MSC Arnoldsweiler, Helmut Memmersheim.

„Wir sind auf dem richtigen Weg und wollen hier auf unserer Strecke noch einiges bewegen. Ich freue mich vor allen Dingen über den Erfolg unserer Eigengewächse. Wir hatten fünf Neulinge am Start und wollen die Jugendarbeit weiter ausbauen Ein besondere Dank gilt vielen Helfern, die kräftig mit angepackt haben“, resümierte Jakob Faßbender der erste Vorsitzende des Clubs.

Von Seiten des Verbandes gab es ebenfalls Lob. Adrian Braun, 1. Vorsitzender des Deutscher Amateur-Moto-Cross-Verband, komplimentierte: „Wir haben nicht nur abwechslungsreichen Motorsport erlebt. Hinter den Kulissen hat ein gutes Team zusammen gearbeitet. Man wünscht sich mehr solcher Strecken für die Motorsportler.“

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