80.000 Briefe kommen pro Woche in Inden an

Von: Guido Jansen
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Mehr Platz, bessere Bedingungen: Teamleiter Berthold Marx ist zufrieden mit dem neuen Zustellstützpunkt in der Merödgener Straße in Inden. Foto: Guido Jansen

Inden. Die Räume der Post in Langerwehe und Niederzier waren zu klein geworden. Deswegen hat die Deutsche Post an der Merödgener Straße in Inden einen neuen Zustellstützpunkt eröffnet. Für die Kunden ändert sich nichts: Zustellstützpunkte (ZSP) sind keine Filialen, in denen Briefmarken gekauft und Briefe und Pakete abgegeben werden können.

In einem ZSP kommen Briefe und Pakete an, werden von den Postboten sortiert und dann ausgetragen. Für Niederzier, Langerwehe und Inden passiert das jetzt in der Merödgener Straße in Räumen, in denen früher ein Supermarkt zu Hause war.

Der Grund für das Auflösen der ZSPs in Niederzier und Langerwehe ist einfach: Pakete sind größer als Briefe. Und die Post liefert immer mehr Pakete aus. „Der Paketmarkt boomt seit Jahren“, sagt Post-Sprecher Dieter Pietruck. Die Zahl der Briefe gehe dagegen zurück. Die Ursache für beides ist das Internet, über das problemlos eingekauft werden kann und in dem Post auch elektronisch ausgetauscht werden kann.

„Um 1000 Prozent verbessert“

„Die Flächen in Niederzier und Langerwehe waren zu klein geworden“, sagt Goswin Finke, der für insgesamt zehn ZSPs im Dürener Raum verantwortlich ist. „In Inden haben wir jetzt für alles genug Platz.“ Etwa 5000 Pakete und knapp 80.000 Briefe kommen jetzt pro Woche aus dem Paketzentrum Köln und dem Briefzentrum Aachen in Inden an. 25 Postboten beginnen dann morgens um 7 Uhr, die Briefe richtig einzuordnen, die nicht automatisch sortiert worden sind. Um das Zuordnen der Pakte kümmern sich die Boten komplett selbst. Ab 9 Uhr beginnt das Zustellen, das bis etwa 15.30 Uhr abgeschlossen sein soll.

Für die Mitarbeiter bedeutet der Umzug nach Inden einen Fortschritt. Das sagt Berthold Marx, der Teamleiter in Inden. „Wir haben uns mit dem Umzug um 1000 Prozent verbessert.“ Das sei nicht der Fall, weil der neue ZSP ausreichend Platz biete, laut Finke sei der neue Standort doppelt so groß wie die alten Räume in Langerwehe und Niederzier zusammen. Zudem sind die Räume ebenerdig, Treppen stehen nicht mehr im Weg.

Die Suche nach einem neuen ZSP hat laut Finke lange gedauert. „Jetzt sind wir froh, dass wir hier angekommen sind“, sagt Finke. Die nächsten Herausforderungen wie das Zustellen von Lebensmitteln, können kommen.

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