55 junge Menschen starten in eine geförderte Ausbildung

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Landrat Wolfgang Spelthahn und die Vertreter der drei Maßnahmenträger wünschten den 55 jungen Leuten einen guten Start.

Kreis Düren. „Eine abgeschlossene Ausbildung eröffnet Ihnen die Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben. Die Rahmenbedingungen sind optimal, also nutzen Sie die Chance“, appellierte Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) an die 55 jungen Menschen, die in eine von der Jobcom des Kreises Düren geförderte Ausbildung gestartet sind.

Auf dem regionalen Arbeitsmarkt hatten sie aus den verschiedensten Gründen keinen Ausbildungsplatz gefunden. Die Anforderungen unterscheiden sich für sie nicht von einer herkömmlichen dualen Ausbildung, Berufsschulpflicht und Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer eingeschlossen. Allerdings erhalten die 55 Teilnehmer eine sozialpädagogische Begleitung sowie bei Bedarf Förder- und Stützunterricht in Theorie und Praxis.

In den nächsten drei oder dreieinhalb Jahren werden je 15 junge Erwachsene bei der Low-tec, dem Sozialwerk Dürener Christen und der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA) in integrativer Form ausgebildet. Dabei erfolgt die praktische Wissensvermittlung überwiegend in den Werkstätten der drei Maßnahmeträger, ergänzt von Praktika in regionalen Betrieben.

Das Spektrum umfasst über ein Dutzend Berufe und reicht vom Metallbauer, Elektroniker, Tischler, Maurer, Maler und Lackierer, Fachlageristen, Maschinen- und Anlageführer, Friseur, Verkäufer, Gärtner und Koch bis hin zu Restaurantfachleuten und Kaufleuten für Büromanagement.

Weitere zehn Kandidaten werden kooperativ ausgebildet. Dabei findet die Ausbildung in erfahrenen Betrieben aus der Region statt. Aufgabe der Low-tec ist sowohl die Unterstützung und Begleitung der Jugendlichen als auch der ausbildenden Betriebe.

Martina Forkel, Amtsleiterin der Jobcom, gratulierte den Maßnahmeteilnehmern zu ihren bisherigen Erfolgen. „Sie mussten viele Hürden nehmen, um diese Chance zu erhalten. Geben Sie nun nicht auf, denn als ausbildete Fachkräfte haben Sie die besten Aussichten auf einen qualifizierten Arbeitsplatz.“ Zunehmend nutzen die regionalen Firmen die Möglichkeit, bewährte Praktikanten frühzeitig an sich zu binden, berichtete sie weiter. Diese setzen ihre Ausbildung beim neuen Arbeitgeber fort.

Auch Astrid Küpper (DGA), Günter Kirschbaum (Sozialwerk Dürener Christen) sowie Josef Macherey (Low-tec) ermunterten die Durchstarter, eventuell auftretende Probleme frühzeitig anzusprechen, um sie zu lösen.

Rund zwei Millionen Euro investiert die Jobcom, um den jungen Menschen den Weg ins Berufsleben zu ebnen. In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass sich die Anschubfinanzierung rechnet, weil die ausgebildeten Fachkräfte wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen können.

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