50 Künstler, 33 verschiedene Orte: Maler und Bildhauer öffnen ihre Ateliers

Von: Gudrun Klinkhammer
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Dieses Werk hat die Künstlerin Eugénie Degenaar gestaltet. Sie ist eine von 50 Künstlern, die bei der Aktion „Wege zur Kunst“ mitmachen. Foto: Gudrun Klinkhammer

Kreis Düren. Glaskunst, Aquarelle, Grafik, Fotografie, Papier- und Lichtobjekte – das sind nur einige Beispiele für die große künstlerische Vielfalt, die am Sonntag, 8. Mai, im Kreis Düren in 33 Ateliers und Ausstellungsräumen zu sehen sein werden. Zum zweiten Mal in dieser Art findet im Kreis Düren die Aktion „Wege zur Kunst“ statt.

Organisator des umfangreichen und weit verzweigten Angebots ist Pit Goertz vom Dürener Kulturbetrieb. Veranstalter ist eben der Dürener Kulturbetrieb in Kooperation mit dem Kunstförderverein Düren. Nachdem bei Pit Goertz die Anmeldungen eingegangen waren, entschied eine fachkundige Jury über die Teilnahme der Interessenten. Goertz: „Auf diese Weise können wir den Besuchern Qualität garantieren.“

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr werden diesmal bei „Wege zur Kunst“ die Museen außen vor bleiben. Goertz: „Die Museen lassen wir raus, das war sogar deren Bitte. Denn nur ein Wochenende später findet der Internationale Museumstag statt, an dem sich die Einrichtungen sowieso präsentieren.“

Die Vernissage zu einer neuen Ausstellung am Freitag, 6. Mai, ab 19 Uhr bei der Initiative „Die Treppe“ an der Yorckstraße 3 in Düren ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung zu „Wege zur Kunst“. Die beiden Künstlerinnen Kora Jünger und Claudia Kallscheuer präsentieren dort ihre Werke. Zwar hatte Pit Goertz zunächst die Idee, während der Auftaktveranstaltung am Freitagabend in der „Treppe“ jeweils ein Werk aller Aktiven von „Wege zur Kunst“ zu zeigen, verwarf diesen Einfall aber auch schnell wieder. Goertz: „Das wäre nur ein chaotisches Sammelsurium, das wirkt nicht, das sieht nicht aus.“

Am Sonntag aber können die vielen Künstler von Linnich bis Heimbach und von Nörvenich bis Aldenhoven die Gelegenheit nutzen, zwischen 11 und 18 Uhr Gäste in ihren Domizilen zu empfangen und in einem zwanglosen Gespräch ihre Arbeit zu erläutern. Sie werden über Techniken, Materialien, Ergebnisse und Erlebnisse gerne Auskunft geben. Besonders reizvoll ist dabei vor allem der Einblick in die Ateliers, in denen der Schaffensprozess möglicherweise besonders gut nachvollzogen werden kann.

Schirmherr der ganzen Aktion ist Dürens Landrat Wolfgang Spelthahn. Und vielleicht können einige Besucher ja nach diesem Tag „Wege zur Kunst“ auch den Satz des großen Malers Pablo Picasso selber nachvollziehen, der einmal gesagt haben soll: „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“

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