11.360 Arbeitslose im Kreis

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Kreis Düren. Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Düren ist im Januar gegenüber dem Vormonat um 622 Personen oder 5,8 Prozent angestiegen.

Insgesamt sind damit 11.360 Menschen ohne Job, darunter 7797 Langzeitarbeitslose, die von der Job-com des Kreises Düren betreut werden. Die Arbeitslosenquote stieg auf 8,6 Prozent (Januar 2009: 8,0 Prozent).

„Der sprunghafte Anstieg überrascht auch in dieser Höhe nicht”, erklärt Harald Küst, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Düren. „Zusammengefasst lässt sich die Entwicklung als saison-typisch mit einem Krisenzuschlag bezeichnen.” Für die frostige Stimmung auf dem Arbeitsmarkt macht er gleich mehrere Faktoren verantwortlich.

Grundsätzlich sei ein jährlich wiederkehrender Anstieg der Arbeitslosen im Januar durch witterungsbedingte Freistellungen zu beobachten. Das betreffe die Baubranche genauso wie den Gastronomie- oder Gartenbaubereich. Der starke und anhaltende Wintereinbruch habe den Arbeitsmarkt nun aber zusätzlich belastet und führe zu verstärkter Saison-Kurzarbeit. „Zugleich wirken sich regelmäßig die Quartalskündigungen zum 31. Dezember aus und selbst das Ende des Weihnachtsgeschäftes im Handel schlägt sich nieder”, erklärt Küst.

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