Noch 57 Tage: Der Wahlkampf beginnt

Von: Albrecht Peltzer und Stefan Herrmann
Letzte Aktualisierung:
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Das sind Themen, die jungen Menschen auf den Nägeln brennnen. Die AZ wird die Fragen der Schülerinnen und Schüler des Pius-Gymnasiums den Kommunalpolitikern stellen. Collage: Hans-Gerd Claßen

Aachen. Wahlkampf? In knapp zwei Monaten sind rund 195.000 Aachener aufgerufen, über die Besetzung des Stadtrates, der Bezirksvertretungen und des Städteregionstages abzustimmen. Und: Der Oberbürgermeister oder die Oberbürgermeisterin wird direkt gewählt. Parteien und Kandidaten bringen sich langsam in Position.

Aber was sind die Themen? Womit wollen sich die Politiker profilieren? Angesichts knapper Kassen sind keine großen Würfe zu machen, in den vergangenen fünf Jahren gab es – abgesehen vom Bruch der schwarz-grünen Koalition – wenig, womit man sich vom politischen Gegner absetzen konnte.

11.900 Erstwähler

Die AZ wird sich in den kommenden Wochen in verschiedener Form der Kommunalwahl annehmen. Mit Porträts, Interviews, Analysen, öffentlichen Diskussionsforen. Und: Sagen Sie uns, liebe Leserinnen und Leser, was Ihre Themen sind. Schreiben Sie auf, wo Politik anpacken soll, was Sie von Ihren Kandidaten einfordern. Wir fragen auch: Was brennt jungen Menschen aus Aachen – am 25. Mai können 11.900 Erstwähler ihre Kreuze machen – auf den Nägeln? Bei der Beantwortung dieser Frage wird die Aachener Zeitung tatkräftig von Schülern des Bischöflichen Pius-Gymnasiums unterstützt.

Knapp 30 Erstwähler aus zwei Oberstufen-Kursen haken bei den Politikern der im Rat vertretenen Parteien nach. In der Serie „Schüler fragen – Politiker antworten“ geht es um viele spannende Themen. Das Kneipen- und Clubsterben wird dabei ebenso eine Rolle spielen wie der Wohnungsmangel in der Stadt.

Welche Konzepte haben die Parteien in der Schublade liegen, um die Kaiserstadt attraktiv für junge Menschen zu gestalten? Eines ist schon jetzt klar: Die 16- bis 19-Jährigen Gymnasiasten brennen auf konkrete Antworten.

Konkret läuft das Projekt so ab: Die AZ hat gemeinsam mit den knapp 30 Schülern Fragen gesammelt. Die werden in den kommenden Wochen von den Spitzenkandidaten und Fachpolitikern von CDU, SPD, Grünen, FDP, Linke, Piratenpartei, Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) und Unabhängige Wähler Gemeinschaft Bürgerwille (UWG) beantwortet. Das bedeutet: Jeden Tag fragt ein Schüler einen Politiker der Ratsfraktionen, der dann direkt die Antwort gibt.

Schüler fragen, Politiker antworten

Es sind längst nicht nur die „weichen“ Themen wie Kultur- und Schulpolitik, die die Jugendlichen interessieren. Denn mit Sorgenfalten beobachten die Pius-Schüler, wie der Schuldenberg der Stadt wächst. Was jetzt nicht bezahlt werden kann, muss die heute junge Generation in einigen Jahren ausbaden. Also: Wie kann die Lücke im Etat geschlossen werden? Stehen womöglich Einsparungen an – zum Beispiel im Schul- oder Sozialbereich?

Doch nicht nur die Politiker müssen Platz auf dem „heißen Stuhl“ nehmen und Farbe bekennen. Denn auch die Schüler wurden von der AZ um ihre Meinung gebeten. In einer anonym durchgeführten und nicht repräsentativen Umfrage geht es unter anderem um den Bekanntheitsgrad der Spitzenkandidaten. Wer tritt für die CDU, wer für die SPD an? Sind die Kandidaten der kleineren Parteien bei den Erstwählern ebenso präsent? Fragen, die die AZ in den Wochen bis zur Kommunalwahl am Sonntag, 25. Mai, beantworten wird.

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