„Zwölfer” wollen nur den Klassenerhalt

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„Zwölfer”-Trainer Armin Matla setzt auf die Neuzugänge Mahinthan Rosalingan, Patrick Reyer, David Krügermeier und Mahmut Yasar (v.l.) . Es fehlen Bahadir Torbali, Jamal Zeeb und Endrit Dervishi. Foto: hfs.

Jülich. Als zum Ende der letzten Saison die Jülicher „Zwölfer” den erhofften Aufstieg in die Bezirksliga geschafft hatten, war der Jubel groß. Mittlerweile ist der Alltag wieder eingekehrt. Trainer Armin Matla hatte beim Abschlusstraining sein Team auf den ersten Gegner in der neuen Klasse eingeschworen.

Die Premiere gegen den SV Weiden ging zwar schief (0:1), doch Beobachter attestierten den Herzogstädtern eine gute Leistung, die aufgrund der Abschlussschwäche nicht belohnt wurde.

„Ich kenne die Liga noch nicht” - auch für Jülichs Trainer Armin Matla beginnt eine neue Zeitrechnung. Er geht mit dem SV Jülich 1912 in seine dritte Saison als verantwortlicher Übungsleiter. Bei aller Euphorie über den Aufstieg: Matla warnt vor zu großem Optimismus. Auch wenn der Unterschied nur eine Klasse beträgt, er weiß aus eigener Erfahrung, dass er gewaltig sein kann. Dass es schwer wird, wissen aber auch die Verantwortlichen. „Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein”, sagt erster Vorsitzender Wolfgang Beck, für den gleich der Kampf gegen den Abstieg anfängt.

„Ich setze wie in der letzten Saison auf unsere mannschaftliche Geschlossenheit”, sagt Matla, der nach eigenem Bekunden eine miserable Vorbereitung absolvieren musste. „Mit höchstens acht Spielern kann man nichts Neues ausprobieren oder in die Wege leiten”, bedauerte er, dass viele Spieler in Urlaub waren und der Großteil erst wieder pünktlich zum Start der neuen Saison zur Verfügung steht.

Jetzt lernen die „Zwölfer” auch die Konkurrenz kennen. „Ich habe mir natürlich die eine oder andere Information besorgt. Aber die spielerische Stärke kenne ich nicht”, betont Matla, der besonders in jedem Heimspiel punkten möchte. „Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein”, sagt er.

Mannschaften wie den FC 09/21 Inden/Altdorf, Schwarz-Weiß Stotzheim oder aber den FC Erftstadt sieht der Jülicher Trainer ganz oben. So geht er denn auch davon aus, dass der erste große Härtetest am kommenden Sonntag bevorsteht. Dann muss man beim FC in Inden/Altdorf antreten, der freilich zum Auftakt auch eine Niederlage kassierte. Angesichts des dann dort absolvierten 2. Indeland-Triathlon erfolgt der Anpfiff im Merödenstadion erst um 18 Uhr. „Nach diesem Spiel weiß ich, wo unsere wirklichen Schwächen und wo unsere Stärken liegen”, sagt der „Zwölfer”- Coach Armin Matla. (hfs.)Kader SV Jülich 1912

Tor: Robert Gase, Jamal Zeeb.

Abwehr: Marcel Kos, Thomas Gase, Mahinthan Rasalingam, David Krügermeier, Frank Heinrichs, Mahmut Yasar, Carsten Wild, Naim Behrami, Endrit Dervishi, Thorsten Schelker.

Mittelfeld und Angriff: Patrick Reyer, Bahadir Torbali, Tobias Freudenthal, Hussein Alawi, Wissam Nehme, Durmish Behrami, Nagi Koc, Ren Matla, Mohamad Makki.

Zugänge: David Krügermeier (eigene Jugendabteilung), Mahinthan Rasalingam, Endrit Dervishi (A-Junioren Lich-Steinstraß), Patrick Reyer (Germ. Burgwart), Bahadir Torbali (Viktoria Glesch), Mahmut Yasar (SC Jülich 1910/97).

Abgänge: Stefan Franke (SV Kreuzau), Vojko Kos (SC Stetternich).

Trainer: Armin Matla
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