Zwölf Mädchen hospitieren einen Vormittag lang bei der Polizei

Letzte Aktualisierung:

Jülich. Zwölf Mädchen durften im Rahmen des diesjährigen Girl‘s Day Polizeiluft in Jülich schnuppern. Die Schülerinnen zwischen 13 und 15 Jahren aus verschiedenen Wohnorten des Kreises Düren und dem Umland wurden von der Personalwerberin Polizeihauptkommissarin Marina Sonntag einen Vormittag lang betreut. Unterstützt wurde sie von Kolleginnen aus dem Bereich der Kriminalpolizei und des Verkehrsdienstes.

Unterstützt wurde sie von Kolleginnen aus dem Bereich der Kriminalpolizei und des Verkehrsdienstes.

Zunächst durften die Teilnehmerinnen in einer ersten Kennenlernrunde erfahren, welche Voraussetzung sie mitbringen müssen, um den Polizeiberuf erlernen zu können und wie die Ausbildung zur Polizeikommissarin heutzutage ausschaut.

Auch dienstliche Erfahrungen wurden hier von Polizeihauptkommissarin Sonntag geschildert, um den interessierten Mädchen einen ersten Einblick zu geben, dass in der Realität nicht alles läuft wie bei CSI im Fernsehen. Genau das konnten auch die beiden anschließend dazukommenden Kriminalbeamtinnen bestätigen und gaben ihre Berufserfahrungen in einer Fragerunde weiter.

Der darauffolgende Praxisteil mit einer eigenen erkennungsdienstlichen Behandlung – jede durfte mal ihre eigenen Fingerabdrücke nehmen– machte natürlich besonders Spaß. Danach ging es bei Sonnenschein raus auf die Straße. Zwei Beamtinnen des Verkehrsdienstes stellten hier ein Lasergerät zur Geschwindigkeitsmessung vor, und auch hier waren die Mädchen Feuer und Flamme, einmal selbst durch das Gerät zu schauen.

Zwei Radfahrer, die den Gehweg verkehrswidrig benutzten und die Gruppe auf dem Gehweg passieren wollten, wurden durch die beiden Polizeibeamtinnen ermahnt, und die Teilnehmerinnen des Girl‘s Day durften so auch erfahren, wie der Bürger auf das Einschreiten der Polizei reagiert.

Zum Abschluss des Tages wurde unter Führung von Polizeihauptkommissarin Marina Sonntag die Polizeiwache Jülich besichtigt und ein Streifenwagen vorgestellt.

Hierbei waren die Mädchen überrascht, was sich alles im Kofferraum eines Streifenwagens befindet.

Und die anschließende Anprobe einer schusssicheren Weste bestätigte auch, warum man zur Einstellung bei der Polizei eine Mindestgröße von 163 cm als Frau haben muss. Bei Entgegennahme der Teilnahmebescheinigung hatte dann tatsächlich die ein oder andere festgestellt: Polizei – genau mein Fall!

Am Donnerstag, 1. Juni, geht die Bewerbungsphase der Polizei NRW wieder los und man kann sich online für die Einstellung zum 1. September 2018 bewerben. Fragen hierzu beantwortet gerne die Personalwerbung der Polizei Düren unter Telefon 02421-949-3333 oder per E-Mail an personalwerbung.dueren@polizei.nrw.de.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert