Zwerchfell bei den „Schlemmännchere“ im Dauerstress

Von: rb
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Auch die „Kaafsäckjugend“ wandelt schon gekonnt auf den Spuren ihrer großen Vorbilder. Foto: Blanche

Dürboslar. Viel Spaß und jeckes Treiben erlebten die vielen Besucher der großen Kostümsitzung der Dürboslarer KG „Schlemmännchere“. Auch in diesem Jahr wusste die bereits 1950 in Dürboslar gegründete Karnevalsgesellschaft mit einem Programm zu begeistern, das die karnevalistischen Herzen höher schlagen ließ.

Den Gästen im voll besetzten Saal in der Gaststätte Köbgens wurde eine bunte Mischung aus Musik, Tanz und Büttenreden geboten, so dass für jeden Geschmack, für Jung und Alt etwas dabei war. Für den Dürboslarer Karneval ist die Gaststätte ein historischer Ort.

Denn genau hier beschloss man beim Frühshoppen am zweiten Weihnachtstag des Jahres 1949, „es müsste an Karneval im Dorf etwas geschehen“. Und so fand am Karnevalssonntag des Jahres 1950, dem Gründungsdatum der Dürboslarer Schlemmännchere der erste Karnevalsumzug statt – angeführt von jenem Ochsen, dessen Konterfei noch heute das Logo des Vereins schmückt.

Mit ihren Büttenreden sorgten Annemie Esser als Küsterin, Irmtrud Franken als Oma und Elvira Reckmann für gezielte Angriffe auf die Zwerchfelle der Zuhörer und viele Schenkelklopfer. Die Jugendabteilung des Eschweiler Showorchesters „Die Kaafsäck“ sowie die „Dorfschwalben“ sorgten für musikalische Unterhaltung der närrischen Art.

Zu den weiteren Highlights der Sitzung zählten die Auftritte der Mariechen mit Garde, der „Candy Kids“, der großen Showtanzgruppe, der flotten Horremer Tanzgruppe sowie des Männerballetts und des karnevalistischen Entertainers Christian Reimann.

Die „Schlemmänchere“ boten eine rundum gelungene Sitzung, die den Gästen wohl noch lange im Gedächtnis bleiben wird und die Gründer von 1950 sicher stolz gemacht hätte.

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