Zweitwohnungssteuer bringt rund 12.000 Euro pro Jahr

Von: -vpu-
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Jülich. Mit so geringen Einnahmen hatte niemand gerechnet: Seit dem 1. Januar 2013 gibt es in Jülich eine Zweitwohnungssteuer. Sie bringt der Stadt pro Jahr rund 12.000 Euro.

Das bestätigte der Jülicher Kämmerer Karl-Josef Kohnen auf Anfrage. Die Verwaltung hatte gleich vermutet, dass sich unter den rund 2000 gemeldeten Zweitwohnungen viele „Karteileichen“ befinden. Aber auf vielleicht 500 Steuerpflichtige, die nach einem aufwendigen Verfahren herausgefiltert werden mussten, hatte man gehofft.

Dann hätten sich die Einnahmen im sechsstelligen Bereich bewegt. Tatsächlich sind nach der Bereinigung nur 100 Zweitwohnsitze in Jülich gemeldet geblieben. Weitere 100 haben aus Jülich ihren Erstwohnsitz gemacht, was sich bei den Schlüsselzuweisungen bemerkbar macht, die Kommunen vom Land erhalten, sagte der Kämmerer weiter.

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