Zweifach großer Sound im Pädagogischen Zentrum

Von: ptj
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„What else“: Die Bigband der Musikschule hält seit 25 Jahren mit viel Spielfreude den Big-Band-Sound der klassischen amerikanischen Bands der 30er und 40er Jahre in Jülich lebendig. Foto: Jagodzinska

Jülich. Zum Füßewippen und Fingerschnippen regte das Frühlingskonzert im Pädagogischen Zentrum des Mädchengymnasiums an, das sich die „Bläservielharmonie Hambach“ und die Bigband der Musikschule „What else“ teilten.

Bunt gemischt war das Repertoire. Seit 50 Jahren spielen die engagierten Amateure, Musikstudenten und Berufsmusiker der „Bläservielharmonie“ in der klassischen Besetzung eines großen sinfonischen Blasorchesters. Zum Jubiläumskonzert am 7. November am selben Ort hatte Dirigentin Anna Christina Kleinlosen bereits herzlich eingeladen.

Das Orchester startete mit dem sinfonischen Werk „In Purple and Gold“ und brachte im Anschluss das sehr ruhige Stück „Shenandoah“ zu Gehör. In tiefen und hohen Lagen widmet es sich dem Flussverlauf des trägen Shenandoah in Virginia. Ein zweites großes sinfonisches Werk war das „Hanover Festival“, das fanfarenartig startet, sich beschwingt fortsetzt und ebenso majestätisch endet wie es beginnt.

Ein zweiter Fluss war Thema des gewohnt perfekt gespielten Repertoires der Hambacher Bläser, nämlich der „River of Life“, mit ruhigen und bewegten Teilen entsprechend der Höhen und Tiefen des Lebens. Als beliebte Unterhaltungstücke folgten „A Whiter Shade of Pale“, „Against All Odds“ mit Altsaxophon-Solo und „Omens of Love“. Richtig jazzig startete die von Klaus Luft dirigierte Bigband „What else“ nach der Pause mit „Shiny Stockings“ in den zweiten Teil des Repertoires, gefolgt von „By All Means“ mit dominierender Trompete.

Die Jazz-Formation hält seit 25 Jahren mit viel Spielfreude den klassisch-amerikanischen Big-Band-Sound der 30er und 40er Jahre in Jülich lebendig und spielt Swing, Jazz, Latin und Rock. Bei „Cute“ dominierte das Schlagzeug, bei „Cerulean Sea“ Klavier und Trompete. „Touchin‘ All the Basses“ war ganz auf den Bass ausgerichtet, „Abaco“ krönte ein Klaviersolo.

Lateinamerikanisches Feeling kam mit dem Stück „Perfidia“ auf, einfach, aber schnell dahinschwingend präsentierten Saxophone, Trompeten, Posaunen, Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug „Flight of the Foo Birds“. Mit dem bekannten und gefühlvollen Stück irischen Ursprungs „Danny Boy“ endete das gut besuchte und viel beklatschte Konzert, das mit Zugaben nicht geizte und mit reichlich „geräuschlosen Spenden“ bedacht wurde.

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