Zwei neue Bürgermeister schon gewiss, Landratswahlen in allen Kommunen

Von: ahw
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Jülicher Land. Die anstehenden Bürgermeisterwahlen in Jülich, Linnich und Inden sind nicht nur für die 17 Kandidaten, ihre jeweiligen Parteien, Angehörigen und Unterstützer sehr aufregend, auch den betroffenen Wahlämtern bringen sie reichlich Arbeit.

Der erste Teil davon ist bereits bewältigt, denn das Interesse der Bürger an der Briefwahl ist ungebrochen. So hatten von den 26.724 Wahlberechtigten in Jülich bereits 4696 bis Freitagmorgen ihr Kreuzchen auf dem Wahlzettel hinter einem der Bewerber gemacht. In Linnich waren es bei 10.666 Wahlberechtigten bis dahin 1881 Briefwähler. Höher als bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr war die Quote in der Gemeinde Inden, wo von 6004 Wahlberechtigten 1249 den Briefkasten mit der Wahlurne tauschten.

Ein „Wahlsonntag light“ steht dagegen den Wahlämtern in Aldenhoven und Titz in die Rathäuser, denn in beiden Gemeinden wird „nur“ der Landrat gewählt. „Ich rechne mit einer Wahlbeteiligung von unter 40 Prozent“, sagt Franz-Josef Krieger, der in Aldenhoven bei der Landratswahl bei 10.904 Wahlberechtigten bis Freitag lediglich 1604 Briefwähler (14,7 ) registriert hat, deutlich weniger als bei der Kommunalwahl. Da dieses reduzierte Interesse absehbar war, ist in der Merzbachgemeinde die Zahl der Wahllokale von 15 bei der Kommunalwahl auf jetzt 9 reduziert worden, so dass für die Besetzung der Wahlvorstände und spätere Auszählung „nur“ 87 Wahlhelfer notwendig sind.

Ähnlich sind die Zahlen in Titz, wo 7017 Wahlberechtigten 1001 Briefwähler gegenüber stehen. In der Landgemeinde kümmern sich insgesamt 106 Wahlhelfer darum, dass bei der Landratswahl alles klappt und mit rechten Dingen zugeht.

In den Kommunen, wo nicht nur über den nächsten Landrat entschieden wird, sondern auch der Bürgermeister gewählt wird, steht bereits eine mögliche Stichwahl im Blickpunkt: Der Indener Wahlleiter Heinrich Unterberger berichtet, dass die 63 Wahlhelfer gehalten sind, die Wahlbenachrichtungen nicht, wie sonst üblich, einzusammeln, sondern sie den Bürgern für eine eventuelle Stichwahl mitzugeben.

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