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Zwei Linnicher Ratsfraktionen wollen Tor zum Internet aufstoßen

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Linnich. Die Ratsfraktionen von CDU und FDP/Piraten im Rat der Stadt Linnich haben einen gemeinsamen Antrag zum Thema „Freifunk“ eingereicht. Dabei soll die Verwaltung Kontakt zum Verein „Freifunk Rheinland“ aufnehmen und zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung einladen.

Die Stadt Düren habe bereits „Freifunk“-Zugangspunkte in der Innenstadt errichtet und versorge Anwohner und Passanten mit freiem Internet, erläutern die Antragsteller.

Zudem habe der Linnicher Stadtentwicklungsausschuss sich bereits am 30. Oktober vergangenen Jahres grundsätzlich für freies WLAN in Linnich ausgesprochen. Die bisher diskutierten Modelle könnten jedoch aufgrund eines hohen Kostenrahmens nicht verwirklicht werden. Mit dem Projekt „Freifunk“ wäre es jedoch möglich, das Vorhaben kostengünstig umzusetzen. Ein Freifunk-Router sei bereits ab 15 Euro zu haben.

„Als Stadt wären wir mit dem Modell unabhängig von kommerziellen Betreibern und können die Aufenthaltsqualität verbessern“, sagt Patrick L. Schunn, Vorsitzender der Linnicher Liberalen.

Testweise solle das Projekt an öffentlichen Plätzen und Gebäude umgesetzt werden. Dazu bieten sich aus Sicht der Antragsteller, beispielsweise das Rathaus, das Bürgerbüro, die Asylbewerberunterkunft und das Hallenbad an.

„Es wäre schön, wenn das Thema Freifunk in Linnich realisiert werden würde. Davon würden Geschäftsleute, Kunden, Touristen sowie Schüler mit begrenztem Handy-Guthaben profitieren“, ergänzt Sascha Zuther von der Piratenpartei.

Der Erfolg des Projekts setzt die Bereitschaft der örtlichen Wirtschaft, der Museen und anderer Institutionen sowie der Linnicher Bürger voraus, sich an der Umsetzung zu beteiligen.

„Mit der Idee eines freien Funknetzes kann unser Vorschlag, kostenloses WLAN in Linnich zur Verfügung zu stellen, realisiert werden. Zudem stärkt es das bürgerschaftliche Engagement in Linnich“, erläutert Katharina Adams die Position der CDU.

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