Jülich - Zurück zu den Wurzeln: Rockcity-Festival im KuBa

Zurück zu den Wurzeln: Rockcity-Festival im KuBa

Von: bw
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Auch bei der zwölften Auflage des Rockcity-Festivals im Kulturbahnhof wurde dem Publikum beste Rockmusik geboten. Hier von „Suburbian Rex“. Foto: Wickmann

Jülich. Mit handgemachter Rockmusik ist das Rockcity-Festival, das jedes Jahr im Kulturbahnhof steigt, weit über die Grenzen der Herzogstadt hinaus bekanntgeworden. In seiner mittlerweile zwölften Auflage hieß es nun „Back to the Roots“, denn es spielten ausschließlich Bands aus Jülich und dem Kreis Düren.

In den vergangenen Jahren waren gerade die Headliner-Bands oft aus ganz Deutschland gekommen, doch diesmal wollte man es wie beim ersten Festival machen, bei dem nur Jülicher Gruppen aufgetreten waren. „Wir wollen mit unserem Festival gemeinsam mit dem Jugendparlament junge regionale Gruppen fördern und ihnen eine Bühne geben“, berichtet KuBa-Geschäftsführer Cornel Cremer.

Dieses Jahr traten fünf Jülicher Gruppen und als Headliner „The Backyard Band“ aus Düren auf und präsentierten dem begeisterten Publikum ihre Musik.

Als Anheizer starteten die „Soft Strings“, die für ihre Show viel Applaus erhielten. Auch „Lost Confusion“ und „Eckpfeiler“ zeigten ihr Können und bezogen das Publikum mit in ihre Songs ein. Für Gitarrist Klaus Schweizer und Schlagzeuger Daniel Besselmann von „Eckpfeiler“ war es ein ganz besonderer Auftritt, denn sie waren schon vor zwölf Jahren mit ihrer damaligen Band „Poppycock“ beim ersten Rockcity Festival dabei. „Surburbian Rex“ holten sich bei ihrem Auftritt sogar Gäste auf die Bühne und spielten eingängige Songs, die zum Mitmachen animierten. Sie werden derzeit als Jülichs aufstrebende Band gesehen. Auch „Herr Miesepeters“ kamen gut beim Publikum an und wurden entsprechend gefeiert.

Den Höhepunkt des Abends bildete der Auftritt der „Backyard Band“, die mit ihrer Musik, die sie als eine Mischung aus Blues und Rock‘n‘Roll mit Punkeinflüssen beschreiben, auch den Tote-Hosen-Schlagzeuger Vom Richie überzeugten, der sie mit seinem Plattenlabel unter Vertrag nahm. Er produzierte auch ihr zweites Album „Second Hand“ mit. Musikalisch sehen sie unter anderem The Doors, The Rolling Stones oder Led Zeppelin als Vorbilder.

Mit ihrem Auftritt nahm die Gruppe um Sänger und Songwriter Moritz Zergiebel das Publikum sofort gefangen und selbstverständlich wurden am Ende vom Publikum Zugaben gefordert, die auch prompt geliefert wurden. Im Anschluss ging es gleich weiter mit der Aftershow-Party, bei der DJ Beattech für die richtige musikalische Stimmung sorgte.

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