Aldenhoven - Zum Nulltarif viel für die eigenen Schulen tun

Zum Nulltarif viel für die eigenen Schulen tun

Von: ahw
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Das Gebäude der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich ist ein „Kandidat“ für die segensreiche Anwendung des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ des Landes NRW. Foto: Wolters

Aldenhoven. Hermann Grzegorczyk, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Aldenhoven, wendet sich mit einem Schreiben an Bürgermeister Ralf Claßen (CDU) und die Verwaltung, in dem er beantragt, die Gemeinde möge sich zeitnah und fristgerecht am Förderprogramm „Gute Schule 2020“ beteiligen und entsprechende Investitionsschwerpunkte an Aldenhovener Schulen zu identifizieren sowie mögliche Förderanträge vorbereiten.

Dazu soll das Thema in den zuständigen Ratsgremien auf die Tagesordnung gesetzt werden.

„In den letzten Jahren hat die Gemeinde Aldenhoven beständig in ihre Schulen investiert. Dennoch müssen weitere Investitionen geleistet werden, um die gute Schulstruktur dauerhaft erhalten zu können und auf die Bedarfe eines modernen Unterrichts auszurichten“, schreiben die Genossen in ihrer Antragsbegründung.

Wenn Chancengleichheit für alle Kinder geschaffen werden solle, dann müssten die Lernbedingungen in den Schulen für die Kinder optimal sein, die aus einem schwierigen Umfeld kommen“, heißt es weiter. Das gelte sowohl für die technische Ausstattung an den Schulen, als auch für die Gestaltung der Schulhöfe und Gebäude.

Hier hat das Land NRW mit der NRW.Bank ein kommunales Investitionsprogramm entwickelt, das sicherstellt, dass Städte und Gemeinden in den kommenden vier Jahren insgesamt zwei Milliarden Euro für die Renovierung der Gebäude und Klassenzimmer und auch den digitalen Aufbruch „Schule 4.0“ bereitstehen.

Der Vorteil für Aldenhoven: Das Programm kostet die Gemeinde nichts, es müssen lediglich gute Pläne und Ideen für Renovierung und Ausstattung ihrer Schulen entwickelt werden.

Ohne Zins und Tilgung

Das Förderprogramm nutzt die historische Niedrigzinsphase, welche durch die NRW.Bank abgesichert wird, so dass der Zinssatz bei Null Prozent liegt. Die Tilgung des Kredites erfolgt durch das Land NRW über 20 Jahre.

Die zwei Milliarden Euro Fördermittel stehen somit den Kommunen zins- und tilgungsfrei zur Verfügung.

„Um möglichst viele Maßnahmen an Aldenhovener Schulen gefördert zu bekommen, ist es nun notwendig, zeitnah entsprechende Pläne zu entwickeln und Förderanträge vorzubereiten“, sieht Hermann Grzegorzzyk die einmalige Chance für die Gemeinde Aldenhoven, zum Nulltarif die Situation an den Schulen der Gemeinde nachhaltig zu verbessern.

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