Jülich - Zum Erhalt der Kastanien-Allee bergeweise Blätter gesammelt

Zum Erhalt der Kastanien-Allee bergeweise Blätter gesammelt

Von: ptj
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Rund 100 Bürger waren vier Stunden lang aktiv zum Erhalt der Kastanienallee. Foto: Jagodzinska

Jülich. Auf Einladung der 14-köpfigen Interessengemeinschaft „Kastanienallee Rurdamm“ hatten sich am Samstag insgesamt rund 100 Leute auf dem etwa 2,5 Kilometer langen Rurdamm vom Schützenplatz bis zur Holzbrücke in Höhe Freibad/Reitplatz eingefunden.

In fünf Gruppen aufgeteilt und von Gruppenführern in gelben Westen koordiniert, kehrten sie vier Stunden lang mit Straßen- und Fächerbesen sowie Laubbläsern bei frühlingshaften Temperaturen Berge von Blättern zusammen. Diese wurden in bereit gestellten Containern oder gleich von Fahrzeugen des städtischen Bauhofs eingesammelt und vorschriftmäßig entsorgt. Ein Fahrradkurier transportierte Laubbläser und Benzin von einem Trupp zum nächsten, auch für Wasser und Apfelschorle war gesorgt.

Teilnehmer der schweißtreibenden Aktion waren Anwohner des Rurdammes und der Parallelstraßen, Pfadfinder und Mitglieder des Baseballclubs „Jülich Dukes“, Jusos und Einzelpersonen wie Bürgermeister Axel Fuchs, Beigeordneter Martin Schulz und Propst Josef Wolff. „Wir könnten noch mehr Leute gebrauchen“, meinte BI-Mitglied Emily Willkomm-Laufs angesichts der riesigen Blätterberge.

Aktion soll jährlich erfolgen

Von der letzten Laubsammelaktion 2002 waren allein Beigeordneter Schulz und Organisator Günter Dahmen „übrig geblieben“, wie letzterer nebenbei einfließen ließ. Seinem Bekunden nach ist eine solche Aktion jährlich geplant.

Hintergrund der Laubsammelaktion am Rurdamm ist bekanntermaßen die notwendige Reduzierung der Miniermotte, die seit Jahren die Rosskastanien befällt und zum vorzeitigen Absterben der Blätter und zur nachhaltigen Schädigung der Bäume führt.

Unterstützer der Maßnahme waren beispielsweise Eventmanager Plantikow, der nach getaner Arbeit Kartoffelsuppe ausgab, die Stadt Jülich und die Stadtwerke, die allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen rote Stoffbeutel mit Bechern und Eintrittskarten fürs Schwimmbad spendierte.

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